Blau-Weiß Linz Amateure: "Neuer" Name, altes Ziel

Nach dem letztjährigen Aufstieg präsentierten sich die Blau-Weißen Jungs Linz auch in Oberösterreichs zweithöchster Spielklasse tadellos, kamen in der Hinrunde als Fünfter ins Ziel und überwinterten im oberen Tabellendrittel der Landesliga Ost. Die zweite Mannschaft des Zweitligisten nahm sich auch für das Frühjahr viel vor, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison aber auch im Linzer Donaupark ein jähes Ende. Die FC Blau-Weiß Linz Amateure gehen in der kommenden Meisterschaft unter einem neuen Namen an den Start, am Ziel hart sich jedoch nichts geändert.

 

Fehlende Flexibilität

"Nach einer gelungenen Hinrunde wollten wir den fünften Platz bestätigen und weiterhin im Vorderfeld der Tabelle mitmischen, die Corona-Krise ist uns aber leider in die Quere gekommen. Auch wenn uns der Beschluss des ÖFB-Präsidiums nicht wirklich betroffen hat, hätte man die Vereine bei der Entscheidungsfindung miteinbeziehen können. Den Verantwortlichen hat die nötige Flexibilität gefehlt, wenn hochrangige Funktionäre und Politiker nach einer Lösung suchen, kann man aber nicht erwarten, dass über den Tellerrand hinausgeblickt wird", erklärt Sportchef Werner Mayer.

 

Intensives Training

Nach der Öffnung der Sportplätze haben die Amateure nicht lange gewartet und am 15. Mai den Betrieb wieder aufgenommen. "Ich kann bis heute nicht verstehen, dass Profis normal trainieren, Amateure aber unter strengen Beschränkungen arbeiten dürfen und man den gesamten Amateur-Bereich quasi für dumm verkauft. Wenn man kreativ ist, ist aber dennoch viel möglich, vor allem im taktischen Bereich. In den vergangenen Wochen standen jeweils vier Einheiten am Programm und trainieren auch in dieser Woche, ehe wir in eine zehntägige Pause gehen", so Mayer. "Wie alle anderen Mannschaften freut sich auch unser Team, dass ab Mittwoch ein normales Mannschaftstraining wieder möglich ist und werden uns intensiv auf die neue Saison vorbereiten, egal ob der Startschuss am 15. oder 22. August fällt".

 

Vier neue Kräfte und fünf Abgänge

Während der Corona-Krise hat sich der Linzer Kader einigermaßen verändert. Mihajlo Mackic (FC Wels), Kürsat Yigit (Enns) und Manuel Knezevic (Hörsching) haben den Verein verlassen. Zudem kehrt der Serbe Stefan Mihajlovic in seine Heimat zurück, auch mit Stjepan Kovacevic planen die Blau-Weißen nicht mehr. Trainer Robert Bartosiewicz stehen neben Rückkehrer Dario Bjelobrk (St. Florian) mit dem zentralen Mittelfeldspieler Matej Socovka (Junge Wikinger Ried), dem in der Offensive universell einsetzbaren Engin Ketan (Edelweiß Linz) und Offensivspieler Toni Mestrovic (St. Marien) drei weitere neue Kräfte zur Verfügung. "Dabei wird es nicht bleiben, werden im Sommer zumindest noch zwei Verteidiger zu uns stoßen. Da wir im Winter die Abgänge nicht wirklich ersetzt und uns im Sommer weitere Spieler verlassen haben, rücken einige Talente aus dem U18-Team in den Kader nach", erklärt der Sportchef die Personalplanung.

 

"Neuer" Name

Wie vor der letzten Saison wurde im Linzer Donaupark der Name auch in diesem Sommer geändert. "Wir waren der Ansicht, dass `Blau-Weiße Jungs`nicht zur Mannschaft passt und der Name eher dem Charakter eines Fanclubs oder eine Hobby-Truppe entspricht. Wir haben darüber intensiv gesprochen und die Entscheidung getroffen, wieder zum ursprünglichen Namen zurückzukehren", begründet Werner  Mayer die erneute Namensänderung. "Der neue Name ändert aber nichts am Ziel, wollen die Entwickluing der Talente vorantreiben und in der Landesliga weiterhin eine gute Rolle spielen. Auch wenn wir keine dezidierte Platzierung anstreben, möchten wir den Top-Teams, die im Sommer zum Teil ordentlich aufgerüstet haben, die Stirn bieten und Bad Leonfelden, Rohrbach oder Dietach zumindest ärgern".

 

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