„Die Oberösterreich-Liga ist bei uns immer im Hinterkopf!“ – Maurice Munz, sportlicher Leiter der ADmira Linz, im Interview

Der Weg, den die SK ADmira Linz traditionell beschreitet, ist vorbildhaft wie sympathisch: Die Urfahraner gelten als Ausbildungsverein mit ambitionierten Zielen. Zu der Tatsache, dass man mit beneidenswerter Regelmäßigkeit Spieler mit großem Potential aus dem eigenen Nachwuchs herausbringt, gesellen sich immer wieder Top-Platzierungen in der Landesliga Ost. Diese sind aber, und so ehrlich muss man sein, ohne punktuelle Verstärkungen nicht möglich. Auch heuer wurde man am Transfermarkt wieder vereinzelt tätig. Ligaportal.at sprach mit dem neuen sportlichen Leiter Maurice Munz.

 

Ligaportal: Der Wechsel von Patrick Baumgartner, der vom Ligakonkurrenten Union Katsorf kommt, steht schon länger fest. Was verspricht man sich von ihm? Was hat sich sonst noch auf dem Transfermarkt getan?

Munz: „Wir erhoffen uns von Patrick, dass er ein guter Ersatz in der Innenverteidigung für Florian Albrecht ist, der für ein Jahr in die USA geht und an einen amerikanischen Verein verliehen wurde. Neben Baumgartner kamen noch Konrad Walaszek von Blau-Weiß Linz und Oliver Brajkovic vom ASV Bewegung Steyr.“

Ligaportal: Mit welcher Zielsetzung geht ihr in die neue Saison? Ist die Oberösterreich-Liga immer noch im Hinterkopf?

Munz: „Die Oberösterreich-Liga ist bei uns immer im Hinterkopf. Wir müssen aber realistisch bleiben und haben als Ziel einen Platz unter den Top-4 der Tabelle ausgegeben. Die Ambition des Trainers, der Spieler und der Funktionäre ist, so lange wie möglich, bestenfalls bis zur letzten Runde, um den Aufstieg mitzuspielen.“

Ligaportal: Welche Ziele existieren bei euch abseits von irgendwelchen Tabellenregionen?

Munz: „Das Ziel der ADmira ist es immer, den eigenen Nachwuchs bestmöglich zu fördern und zu fordern. Wir haben das jetzt auch wieder gemacht, indem wir junge Spieler aus dem Nachwuchs in den Kampfmannschaftskader gezogen haben. Wenn du aber in der Landesliga oben mitspielen willst, geht das nicht nur mit dem eigenen Nachwuchs. Da braucht es auch punktuelle Verstärkungen, wie das auch in diesem Sommer der Fall war. Der Grundgedanke, auf junge Eigenbauspieler zu setzen, bleibt aber.“

Ligaportal: In der ersten Meisterschaftsrunde empfängt man Mitte August auf eigener Anlage die Union Katsdorf, bei der es in diesem Sommer einen größeren Umbruch gab. Wie schätzen Sie diesen Gegner ein?

Munz: „Katsdorf hat mich in der Vorsaison überrascht. Jetzt kam der Umbruch. Einige Spieler haben den Verein verlassen – auch Benjamin Tautscher, der immer ein Torgarant war. Unterschätzen dürfen wir aber ohnehin keinen Gegner. Überschätzen werden wir aber auch niemanden.“


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