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Nach 15 Jahren ohne auswärts-Derbysieg: Schwertberg ringt Naarn dank Eigentor nieder

DSG Union Naarn
ASKÖ Schwertberg

Nach mehr als 15 Jahren gelang es der ASKÖ Schwertberg wieder im Donauwell Stadion gegen die DSG Union Naarn zu gewinnen. Am gestrigen Sonntagvormittag gelang es der Lindtner-Elf einen knappen, aber doch historischen 1:0-Derbysieg einzufahren. Der Goldtorschütze kam jedoch nicht aus den eigenen Reihen - durch ein Eigentor von Dominik Tauber gerieten die Gäste früh in Führung und brachten schlussendlich den knappen Vorsprung über die Zeit.

Gastgeber verhelfen Schwertberg zur Führung

Über die taktische Herangehensweise im Vorfeld des Derbys schilderte Schwertberg-Coach Matthias Lindtner folgendes: „Es war abzuwarten, mit welchem System Naarn spielen würde. Wir wussten aber, dass sie relativ defensiv und kompakt agieren werden." Trotz der defensiven Kompaktheit hielt die Null seitens der Hausherren nicht lange. Bereits in der 12. Spielminute lenkte Dominik Tauber beim Klärungsversuch eines Hoislbauer-Freistoßs das Spielgerät unglücklicherweise ins eigene Tor. Die Hausherren ließen sich von dem unglücklichen Rückstand nicht beirren und übernahmen zweitweise die Kontrolle über das Spielgeschehen, dies jedoch ohne zwingend zu werden. Lindtner bezeichnete die Führung als "Dosenöffner" für seine Mannschaft, die sich fortan immer mehr zutraute und auch sicherer und mutiger im Spielaufbau war. Trotz der gegebenen Umstände gelang es vor der Halbzeit weder der DSG Union Naarn den Ausgleich zu erzielen, noch der ASKÖ Schwertberg die Führung auszubauen. 

Naarner Offensive zu harmlos - strittige Schiedsrichterentscheidung

In Durchgang zwei ähnelte stark der ersten Hälfte. Die Gastgeber waren stehts bemüht, schienen jedoch etwas ideenlos im letzten Drittel und konnten auch nach dem Seitenwechsel nicht wirklich gefährlich werden. Die ASKÖ Schwertberg verzeichnete bis auf einige Halbchancen auch keine wirkliche Gelegenheit um die Führung auszubauen. In Minute 77 gab es noch einen Aufreger: ein Naarner Spieler wird an der Strafraumgrenze gefoult, Linienrichter Oliver Plöderl zeigt Foul an und Schiedsrichter Wolfsberger zeigt nicht auf den Punkt, sondern entscheidet zum Unverständnis der Hausherren auf Freistoß - Glück für die Lindtner-Elf. Auch die Schlussphase hatte nicht mehr viel zu bieten, nach 15 Jahren war es wieder soweit: die ASKÖ Schwertberg brach den Fluch und fuhr einen Auswärtssieg im Derby gegen die DSG Union Naarn ein.

Am kommenden Samstag trifft die Union Naarn auf den USV St. Ulrich, die ASKÖ Schwertberg spielt tags zuvor gegen den SV HAKA Traun.

Stimme zum Spiel

Matthias Lindtner (Trainer ASKÖ Schwertberg):

„Das war ein schönes, fair geführtes Derby mit einem glücklichen Ende für uns. Ich würde garnicht sagen, dass der Sieg absolut verdient war, beide Mannschaften haben leidenschaftlich agiert und wir hatten das glücklichere Ende mit dem Eigentor. Naarn war sehr kompakt und nicht einfach zu bespielen. Wir hatten seit 2006 nicht mehr in Naarn gewonnen und wir sind glücklich, dass das jetzt endlich passiert ist.“

Die Besten:

DSG Union Naarn: Michael Höbarth (ZDM), Kevin Schrettlinger (IV)

ASKÖ Schwertberg: Mario Milic (LM/ST), Phillip Gschwandtner (IV)

Landesliga Ost: DSG Union Metallbau Blauensteiner Naarn – ASKÖ Steinbach Schwertberg, 0:1 (0:1)

  • 12
    Eigentor durch Dominik Johann Tauber 0:1

 

 

 

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