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"Das Wunder von Urfahr" ist vollbracht - St. Magdalena knöpft Meister Dietach Punkt ab und hält die Klasse!

St. Magdalena
Union Dietach

Die Mannschaft der Stunde heißt in der Landesliga Ost weiterhin SK St. Magdalena. Das Team, welches erheblichen Anteil an dieser völlig verrückten Tabellensituation hat, hat erneut zugeschlagen und auch am letzten Spieltag für Furore in der Liga gesorgt. Zum Saisonfinale hatte das Team von Gerold Sturm die wohl schwierigste Aufgabe vor der Brust - der Meister, die Union Dietach war zu Gast im Sonnleitner Stadion. Nachdem man den Vizemeister und den Drittplatzierten in den jeweiligen Vorwochen geschlagen hatte, reichte den Urfahranern ein Punkt für den Ligaverbleib - das wohl erfreulichste Remis der Vereinsgeschichte.

Efendioglu schockt engagierte Hausherren

Der SKM startete mit einem enormen Maß an Selbstbewusstsein in die Partie. Dies resultierte in starken Anfangsminuten, in denen es bereits nach fünf Minuten 1:0 stehen hätte können. Maximilian Egger trat fast erneut als Torschütze in Erscheinung, sein Kopfball prallte zum Leidwesen der Gastgeber jedoch vom Querbalken zurück ins Feld. Auf der anderen Seite wusste die Ruttensteiner-Elf es besser zu machen und ging mit der ersten Gelegenheit in Führung. Nach Vorarbeit von Philipp Ablinger tauchte Yusuf Efendioglu vor dem um Sekundenbruchteile zu spät herauseilenden SKM-Keeper Markus Asböck auf, überspielte ihn und schob die Kugel ins leere Tor (12.). Daraufhin agierten die Urfahraner enorm nervös im Spielaufbau und ließen sich sichtlich aus dem Konzept bringen, hatten aber Glück, dass der Ligaprimus bis zum Pausenpfiff daraus nicht Kapital schlagen konnte. 

Priglinger-Simader avanciert bei Startelf-Comeback zum Goldtorschützen

Nachdem die Mannschaften den Rasen vor knapp 550 Zuschauern zum letzten Mal wieder betraten, ging es fast direkt Schlag auf Schlag. Zuerst war es Marko Lekic-Ninic, der in Minute 46 das Kreuzeck per Distanzschuss um Haaresbreite verfehlte, ehe in einer dominanten Phase des Meisters Denis Berisha das 2:0 auf dem Fuß hatte, aus vielversprechender Position die Kugel jedoch weit über den Querbalken jagte. Direkt darauf, quasi postwendend geschah folgendes: Florian Wagner führt einen Freistoß schnell aus und setzt Mathias Krennmayr in Szene, der nimmt sich das Leder gekonnt mit und legt ab in den Rückraum, wo Simon Priglinger-Simader das Spielgerät perfekt trifft und im Kreuzeck versenkt (55.). Das war sie: die langersehnte Erlösung, der vielumjubelte Ausgleich - und ausgerechnet von dem Akteur, der nach einer Verletzungspause sein Startelf-Comeback gab. Die Dietacher drückten in der Schlussphase nochmal ordentlich aufs Gas und setzten eine ohnehin schon adrenalingeladene Hintermannschaft der Hausherren gehörig unter Druck. SKM-Keeper Markus Asböck musste sich dennoch nur ein Mal auszeichnen, als Stefan Thallinger nach einem Eckball aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, in Asböck aber seinen Meister fand. Knapp zwei Minuten später gab es keinen Halt mehr, das Wunder war vollbracht - nach einem beeindruckenden, kräftezehrenden Saisonendspurt (sechs Spiele, fünf Siege, ein Remis) geht der SKM auch in der Folgesaison in der fünften Klasse des Landes an den Start.

Stimme zum Spiel

Gerold Sturm (Trainer & Sportlicher Leiter SK St. Magdalena):

„Ich bezeichne es als "Wunder von Urfahr". Ich glaube, dass kein Mensch mehr an uns geglaubt hat, zum Teil haben nichtmal wir selbst an uns geglaubt. Nach der Rohrbach-Partie ist wieder ein bisschen Hoffnung aufgekommen und wir haben dann immer mehr an uns geglaubt - das war sehr wichtig. Dann haben wir Blau-Weiß geschlagen, Viktoria Marchtrenk besiegt und der Glaube wurde immer mehr. Jetzt kann man sagen, wir haben verdient den Klassenerhalt geschafft, aufgrund der vorherigen Runden war es eventuell ein wenig glücklich. Wenn man sich aber die Tabelle vom letzten Viertel der Meisterschaft anschaut, haben wir mit Abstand die meisten Punkte. Von daher glaube ich, dass sich die Mannschaft das realistisch gesehen verdient hat und ich bin auch der Meinung, dass St. Magdalena mindestens in die Landesliga gehört. Das wird nächstes Jahr eine geile Liga mit Donau, St. Florian und Putzleinsdorf. Mit ADmira und Donau haben wir dann zwei richtige Linzer Derbys, das hat für die Zuschauer sicher auch einen Reiz. Ich bin zudem überzeugt, dass das eine extrem starke Liga wird und die Messlatte nochmal höher angesetzt ist. Bei uns hat sich eine extrem geile Truppe entwickelt, jeder gibt alles für den anderen, sind auf und neben dem Feld "Hawara" - das macht uns aus und ich bin stolz, dass ich ein Teil davon war und etwas zu dem Wunder beigetragen habe."

Landesliga Ost: SK St. Magdalena – Union PROCON Wohnbau Dietach, 1:1 (0:1)

  • 55
    Simon Priglinger Simader 1:1
  • 12
    Yusuf Efendioglu 0:1

 

 


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