OÖ-Liga

„Eine taktische Umstellung war der zentrale Erfolgsfaktor!“ – Trainer Gerhard Obermüller im Interview

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert: Die DSG Union HABAU Perg hatte schnell reagiert. Nach einem mäßigen ersten Hinrundendrittel, in welchem man sieglos geblieben war und drei Pleiten kassiert hatte, tauschte man kurzerhand den Trainer aus und holte Gerhard Obermüller an alte Wirkungsstätte zurück. Unter besagtem Übungsleiter punktete die Mannschaft weitaus konstanter und machte in der Tabelle der Oberösterreich-Liga sukzessive an Boden gut. Bis zur Winterpause kamen nur noch zwei weitere Niederlagen dazu. Ligaportal.at sprach mit dem Coach.

 

Ligaportal.at: „Wie zufrieden sind Sie mit der Hinrunde?“

Gerhard Obermüller: „Sie war optimal. Seit ich da bin, haben wir gut gepunktet. Trotzdem würde ich sagen, dass uns zwei Punkte abgehen. Unterm Strich bin ich aber zufrieden.“

Ligaportal.at: „Unter Ihnen hat sich die Mannschaft stabilisiert. Was waren die Erfolgsfaktoren?“

Gerhard Obermüller: „Ich denke, dass es in der Defensive nicht so gepasst hat. Ich habe dann umgestellt. Ich habe Sommerneuzugang Bence-Istvan Nyilas in die Innenverteidigung beordert. Ich habe gewusst, dass er ein gelernter Innenverteidiger ist. Paul Pöschl rückte für ihn ins Mittelfeld. Da ist er besser aufgehoben und kann seine Zweikampfstärke besser ausspielen. Insgesamt haben wir damit die Defensive stabilisiert.“

Fussball DSG Union Perg vs SV Grieskirchen 26.10.2018-14

Ligaportal.at: „Wie sieht es mit den Transferaktivitäten in Perg aus?“

Gerhard Obermüller: „Fixiert haben wir noch nichts. Wir haben gewisse Spieler an der Angel. Diese sind jung und stammen aus der Umgebung. Es muss erkennbar sein, dass sie in die Oberösterreich-Liga wollen. Betroffen sind in dieser Hinsicht die zentralen Positionen. Wir haben einen starken Stamm mit zwölf bis 13 guten Spielern. Dann haben wir aber ein Gefälle. Der Kader muss unbedingt breiter werden. Das hat man etwa gegen Bad Ischl oder Grieskirchen gesehen, als wir Verletzte hatten. Wir wollen also Qualität dazubekommen. Wenn wir in der Vergangenheit von der Bank reagieren mussten, konnten wir oftmals nicht wirklich nachlegen. Rene Haider hat uns in Richtung Pregarten verlassen.“

Ligaportal.at: „Am Beginn der Rückrunde bekommt man es gleich mit den Topteams St. Valentin, Wallern, Edelweiß und Junge Wikinger Ried zu tun. Wie schätzen Sie dieses Auftaktprogramm ein?“

Gerhard Obermüller: „Vielleicht ist es ein Vorteil, dass wir solche Mannschaften gleich haben. Gegen St. Valentin wird es sofort spannend werden. Gegen diese Topteams müssen wir jedenfalls gut organisiert sein. Es gilt, da seriös zu punkten und die Heimspiele zu gewinnen. Wir müssen unsere Heimstärke generell wieder mehr forcieren.“

 

Fotocredit: Harald Dostal 

 

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