Wechsel in die Regionalliga – ASKÖ Oedt und Mario Reiter gehen getrennte Wege

Die ASKÖ Oedt steht vor der Fixierung des zweiten Titelgewinns der in Serie. Der Kader ist ausgeglichen, qualitativ enorm hochwertig. Es ist diese Mischung aus jungen, hungrigen Talenten und erfahrenen Spielern mit großen strategischen Fähigkeiten, die sich als ein zentraler Erfolgsfaktor in der Oberösterreich-Liga herauskristallisierte. Mit Mario Reiter wird ein Akteur, der zweifelsfrei als Prototyp zweitgenannter Gruppe angesehen werden darf, nicht mehr die Reihen der ASKÖ Oedt verstärken.

 

Komplizierte Verhandlungen

„Die Zusammenarbeit mit Mario Reiter ist mit sofortiger Wirkung beendet“, stellt Trainer Herbert Panholzer klar. Der Vertrag des Mittelfeldmanns wäre im Sommer ausgelaufen. Zunächst war seine Zukunft offen gewesen. Eine Entscheidung darüber, ob sein Vertrag in Oedt verlängert wird, war noch nicht gefallen. „Diese Situation hat dem Spieler nicht besonders gefallen“, informiert der sportliche Leiter Stefan Reiter. Der Impuls sei dann eher vom Verein ausgegangen. „Wir haben gesagt, dass wir in der Zukunft nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten. Das war ihm dann auch nicht ganz recht“, führt der Funktionär weiter aus. Als Außenstehender erschleicht einen prompt das Gefühl, dass die Verhandlungen wohl mehr als unglücklich verliefen – für alle Beteiligten in gewisser Art und Weise. „Man hat aneinander vorbeigeredet. Das muss man sich vielleicht vorwerfen“, bestätigt Stefan Reiter. Mario Reiter hatte Angebote anderer Vereine vorliegen, verhandelte mit ihnen. Darüber setzte er die ASKÖ Oedt auch in Kenntnis. „Er hat sich in dieser Hinsicht korrekt verhalten. Ich werde kein schlechtes Wort über ihn verlieren. Er war in dieser Saison einer unserer besten Spieler“, sagt der sportliche Leiter. Tatsächlich zog der Leader im Mittelfeld bis zuletzt geschickt die Fäden, bestach durch unbändigen Willen, hatte regelmäßig das Auge für den besser positionierten Teamkollegen und zeigte sich mit vier Saisontoren auch im Angriffsdrittel durchaus konsequent.

Fussball Baunti Landescup 17 18 Finale WSC Hertha Wels vs Askoe Oedt 31.05.2018 14

Letztes Spiel gegen den SC Marchtrenk

Bei der peinlichen Pleite gegen den Tabellennachzügler aus Marchtrenk vor zwei Wochen war Mario Reiter das letzte Mal am Rasen für die ASKÖ Oedt aktiv. Nachdem er in der 18. Minute selbst für die standesgemäße Führung des klaren Spitzenreiters gesorgt hatte, ging er mit seiner Truppe völlig unerwartet unter. In der Folge wurde er von einer Verletzung ausgebremst. „Er hätte ohnehin aufgrund seines lädierten Knöchels bis zum Saisonende pausieren müssen“, verrät Coach Herbert Panholzer. Es ist wohl eine Frage der Zeit, bis die ASKÖ Oedt den zweiten Titelgewinn in Serie fixieren wird – ohne Mario Reiter, dessen Vita unter anderem Engagements in Pasching, Wiener Neustadt, beim SV Ried und beim LASK umfasst.

 

Neuer Verein steht schon fest

Mario Reiter wird ab der kommenden Saison die Reihen von WSC Hertha Wels verstärken. Die Mannschaft, die vergangenen Sommer in die Regionalliga aufgestiegen war, erfüllte in der neuen sportlichen Umgebung die Ansprüche nicht wirklich, insbesondere in der Rückserie. Aktuell befindet man sich auf dem zwölften Rang. Mit dem Abstiegskampf hatte man aber zu keinem Zeitpunkt der Spielzeit etwas zu tun.

 

Fotocredit: Harald Dostal 

 

DAZN: Champions & Europa League, Top-Fußball live - jetzt Gratismonat starten


Trainingslager buchen

Organisierte Trainingslager bei Ligaportal
buchen

Fußball-Tracker
Auto Günther Aktion
Headstart Focus Plus - Empfohlen von SV Ried

Folge uns auf Facebook

Top Live-Ticker Reporter

Top Nachwuchs-Reporter