Faustdicke Überraschung: Titelfavorit ASKÖ Oedt und Trainer Herbert Panholzer gehen getrennte Wege!

Bei der ASKÖ Oedt, amtierender Meister der Oberösterreich-Liga, scheint in diesem Sommer kaum ein Stein auf dem anderen zu bleiben. Nachdem der Verein in der Transferperiode zahlreiche Zu- und Abgänge verbucht hatte sowie Stefan Reiter zum Geschäftsführer bestellt und Radovan Vujanovic als neuer sportlicher Leiter präsentiert worden war, gab man nun weitere personelle Änderungen bekannt. Trainer Herbert Panholzer ist nicht mehr Coach der ASKÖ Oedt.

 

Gründe für Beendigung der Zusammenarbeit

Noch vor gut einer Woche hatte Übungsleiter Herbert Panholzer im Gespräch mit Ligaportal.at ambitioniert das Ziel für die kommende Saison ausgegeben, die Titelrolle unbeirrt angenommen und sich über die Neuzugänge enorm positiv geäußert. Nun ging alles ganz schnell. Heute gab der Verein bekannt, dass man mit dem Coach getrennte Wege geht – zu einem recht ungewöhnlichen Zeitpunkt. Die Saison 2019/20 der Oberösterreich-Liga steht unmittelbar bevor, bereits in vier Tagen muss der Titelfavorit auswärts gegen die DSG Union Perg ran. „Wir haben die Vorbereitung analysiert und sind zu dem Entschluss gekommen, dass die Entwicklung der Mannschaft zu wenig vorangeschritten ist“, informiert der sportliche Leiter Radovan Vujanovic. Man habe sich mit Herbert Panholzer zusammengesetzt, alles offen angesprochen. Genannter habe die Gründe verstanden. „Wir haben gesagt, dass es für beide Seiten das Beste ist, wenn wir die Zusammenarbeit beenden. Wir haben uns einvernehmlich getrennt“, ergänzt der Funktionär. Die ersten beiden Pflichtspiele der Saison entschied die ASKÖ Oedt für sich. Dem 5:0 gegen den Landesligisten aus St. Magdalena in der ersten Runde des Baunti Landescups ließ man ein 1:0 gegen die Union Edelweiß folgen und kegelte somit den Titelverteidiger aus dem Bewerb. Ausgerechnet letztgenannte Begegnung scheint aber Herbert Panholzer unter anderem zum Verhängnis geworden zu sein. „Das war das schlechteste Spiel der Vorbereitung. Insbesondere in der zweiten Hälfte war es nicht das, was wir wollen“, betont Radovan Vujanovic.

Fussball Baunti Landescup 17 18 Finale WSC Hertha Wels vs Askoe Oedt 31.05.2018 17

Nachfolger steht bereits fest

Nenad Jovanovic, ein zentraler Spieler der ASKÖ Oedt in der jüngeren Vergangenheit, wird die Truppe ab sofort betreuen. Bislang war er als Co-Trainer von Herbert Panholzer tätig gewesen. Der Verein sieht davon ab, sich auf die Suche nach einem neuen Coach zu machen. „Wir geben Nenad die Chance. Er bekommt unsere volle Unterstützung“, sagt Radovan Vujanovic. Schon am kommenden Freitag, wenn man mit der Auswärtspartie gegen die DSG Union Perg in die Saison 2019/20 startet, kann Nenad Jovanovic einen ersten Beweis antreten, dass eine interne Lösung in diesem Fall die beste war. Alles andere als ein Sieg gegen die Mühlviertler, welche in der Vorsaison lange gegen den Abstieg aus der Oberösterreich-Liga gekämpft hatten und im Baunti Cup bereits in der ersten Runde die Segel streichen mussten, wäre eine Überraschung.

 

Fotocredit: Harald Dostal 

 

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