Nächster Trainerwechsel in der Oberösterreich-Liga: ASKÖ Donau Linz trennt sich von Harald Gschnaidtner!

Es war der neue Tiefpunkt einer wahren Negativserie: Am vergangenen Wochenende zog die ASKÖ Donau Linz gegen den Tabellenzweiten der Oberösterreich-Liga ASK St. Valentin mit 1:2 den Kürzeren und rutschte auf den allerletzten Platz ab. Nach insgesamt vier Pleiten aus den jüngsten fünf Partien war der Druck enorm angewachsen, die Stimmung innerhalb des Vereins extrem angespannt. Vor dem heutigen Training setzte sich die Vereinsführung und das Trainerteam zusammen – Ergebnis: Man trennte sich von Harald Gschnaidtner. Ausgerechnet das Match gegen seinen Ex-Verein war also sein letztes als Übungsleiter der Linzer.

 

Aussage wird Harald Gschnaidtner zum Verhängnis

„Nur weil sich eine Person nicht im Griff hat, bekommen wir jede Woche auf die Fresse.“ Eine Aussage, getätigt von Harald Gschnaidtner nach angesprochener Niederlage, hatte weitreichende Folgen. Der Coach meinte damit Sportmanager Kurt Baumgartner, der immer wieder Kritik an den Schiedsrichtern geäußert habe. „Ich kann nicht über die Presse auf den Verein oder einzelne Funktionäre losgehen. Das funktioniert nicht. Er muss mir so etwas unter vier Augen sagen“, betont Kurt Baumgartner und nennt damit gleichzeitig den Grund für die Trennung. „Er hat seine Aussage heute so bestätigt. In einem fairen Gespräch haben wir ihn informiert, dass die Zusammenarbeit beendet ist. Es lief relativ emotionslos ab. Harald hat gewusst, dass das heute so kommen wird“, ergänzt Kurt Baumgartner.

 

Prominenter Nachfolger

Horst Sonnleitner und Tormanntrainer Andreas Saurer werden das Team in dieser Woche interimsmäßig betreuen. Sie werden auch am kommenden Freitagabend das Sagen haben, wenn man auf eigener Anlage die Union Edelweiß zu einem enorm richtungsweisenden Linzer Derby empfängt. Ab Montag wird mit Christian Mayrleb ein prominenter Coach seine Arbeit bei der ASKÖ Donau Linz aufnehmen. „Wir haben uns heute mit ihm geeinigt“, informiert Kurt Baumgartner. Christian Mayrleb kennt die Oberösterreich-Liga, war bis zum April des Vorjahres Trainer der ASKÖ Oedt. Sein Aus kam damals überraschend. Mit seiner Truppe führte er die Tabelle an und hatte zuvor vier Siege in Serie eingefahren. Später wurde die ASKÖ Oedt auch Meister, nur mit einem anderen Übungsleiter.

 

Andere Strategie als Ligakonkurrent

Dass Mannschaften wie ASKÖ Donau Linz oder SPG Pregarten nach sieben absolvierten Runden der kritischen Zone des Rankings angehören, kam völlig unerwartet. Während die Mühlviertler in der Vorwoche Trainer Ronald Riepl das Vertrauen ausgesprochen hatten, zwei Tage später den SV Grün-Weiß Micheldorf mit 2:1 schlugen und somit die rote Laterne an ASKÖ Donau Linz abgaben, entschied sich letztgenannter Verein nun zu diesem Schritt. Mit Christian Mayrleb soll also ein neuer Mann den Traditionsverein wieder in die Erfolgsspur führen.

 

 

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