DSG Union Perg schreibt erstmals an – überraschendes Remis gegen die SPG SV Wallern/St. Marienkirchen

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Auf eigener Anlage bekam es die DSG Union HABAU Perg, welche mit zwei Pleiten in die aktuelle Saison der Oberösterreich-Liga gestartet war, mit der SPG SV Wallern/St. Marienkirchen zu tun. Zweitgenanntes Team ging nach zwei Siegen zum Auftakt heute mit mächtig Selbstvertrauen in jene Partie. Jene Serie konnte die Neuhofer-Elf aber nicht prolongieren. Der Underdog trotze den Gästen einen Punkt ab, war sogar einem Sieg ganz nahe.

 

Gäste besser, Hausherren effektiver

Vor in etwa 150 Zuschauern nahm die SPG SV Wallern/St. Marienkirchen umgehend das Heft und die Hand, agierte sehr dominant und drückte dem Kontrahenten somit das eigene Spiel auf. „Es war eine Top-Leistung von uns. Leider haben wir die zahlreichen Chancen nicht genutzt“, informiert der sportliche Leiter Albert Huspek und spricht damit gleich mehrere Szenen an, in welchen die Gäste der Führung ganz nahe waren. Kapitän Michael Schildberger, der das Leder an die Kreuzecklatte setzte, Stephan Dieplinger, Yusuf Efendioglu, Nenad Licinar oder Edin Ibrahimovic schafften es allesamt nicht, den Ball im Tor unterzubringen. „In der 18. Minute hätten wir einen Elfmeter bekommen müssen. Michael Schildberger wurde alleine vor dem Tor gefoult“, hadert zudem Albert Huspek. Die DSG Union Perg blieb aber aufmerksam und verstand es, im vordersten Drittel enorm effektiv zu werden. In der 43. Minute besorgte Sommerneuzugang Lukas Kragl die Führung mit einem Schuss ins lange Eck von der Strafraumkante und schloss somit einen Konter perfekt ab. Darauf hatte die Obermüller-Elf zweifelsohne gelauert.

 

Zwei Ausschlüsse und ein überaus später Ausgleich

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die SPG SV Wallern/St. Marienkirchen das präsentiere Team. Gegen auffällig tief stehende Gastgeber fand man aber vorerst kein probates Mittel mehr, um aus aussichtsreicher Position zum Abschluss zu kommen. Die DSG Union Perg machte das clever im Defensivverbund. Lediglich Halbchancen des Favoriten waren die logische Konsequenz. Ab der 64. Minute musste dieser obendrein in Unterzahl agieren, weil Stephan Dieplinger die Ampelkarte sah. Eine enorm ruppige Partie mit insgesamt 14 gelben Karten nahm ihren Lauf und die DSG Union Perg schien den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen, ehe eine kuriose wie denkwürdige Schlussphase anbrach. Der in der 68. Minute eingewechselte Michael Schröttner verlieh dem Spiel der Gäste noch einmal Esprit und belohnte sich für einen starken Kurzeinsatz in Minute 95, als er per Volleyabnahme den 1:1-Endstand besorgte. Dabei profitierte er zweifelsfrei von der Tatsache, dass sich Pergs Keeper Amel Kujundzic bei einer Flanke verschätzte. Die Ersatzbank der Gäste feierte diesen überaus späten Ausgleich aber zu ausgelassen: Die aufs Feld gelaufenen Edin Ibrahimovic, Nico Riederer und Denny Schmid sahen allesamt die gelbe Karte, für letztgenannten Akteur die zweite nach einem unsportlichen Verhalten in Durchgang eins – ebenfalls Gelb-Rot.

 

Stimmen zum Spiel:

Gerhard Obermüller (Trainer DSG Union Perg):

„Die erste Halbzeit war mühsam. Wallern war da sehr aktiv und dominant. In der Pause haben wir umgestellt. Wir haben das dann cool gemacht und waren stabil in der Defensive. Wallern wurde nicht mehr zwingend bis zur Nachspielzeit. Insgesamt ist das jetzt eine gefühlte Niederlage.“

Der Beste: Florian Mayr (LV)

 

Albert Huspek (sportlicher Leiter SPG SV Wallern/St. Marienkirchen):

„So eine Schiedsrichterleistung habe ich selten oder noch nie erlebt. Perg hat sehr hart gespielt, teilweise überhart. Und wir als spielerische Mannschaft haben dann zwei Ausschlüsse. Ich habe selten gesehen, dass eine Mannschaft so dominant war, speziell auswärts. Nach dem späten Ausgleich müssen wir mit dem Punkt aber zufrieden sein.“

Die Besten: Felix Huspek (IV), Michael Schröttner (ST)

 

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