4:2 gegen SV Bad Ischl – SPG SV Wallern/St. Marienkirchen behauptet sich an der Spitze [Video]

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Der Herbstmeister startet in die Rückserie der Oberösterreich-Liga! Auf eigener Anlage empfing die SPG SV Wallern/St. Marienkirchen heute den SV Zebau Bad Ischl, der nach Rang sechs am Ende der Hinrunde und einer guten Vorbereitung mit mächtig Selbstvertrauen ins Trattnachtal reiste. Eine dramatische Partie entschied schlussendlich der Favorit für sich. Der Gast aus dem Salzkammergut hatte es ihm aber lange richtig schwergemacht.

 

Pausenführung für die Renner-Truppe

Schlechte Plätze, tiefes Geläuf – Damit müssen sich viele Teams in den ersten Frühjahrsrunden herumschlagen. Nicht so in Wallern: Der Kunstrasen ermöglicht technisch hochwertigen Fußball, rasante Kombinationen, sehenswerte Passstafetten – Dinge, die zunächst eher der SV Bad Ischl im Repertoire hatte. Der Gast fand besser in die Partie und hatte nach nur drei Minuten die erste Topchance durch Raphael Hofstätter. Er brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Acht Minuten später machte es Teamkollege Franjo Dramac dann besser, weil genauer. Der Stürmer stellte mit einem platzierten Flachschuss aus spitzem Winkel auf 0:1. Ab der 20. Minute wurde die SPG SV Wallern/St. Marienkirchen dann griffiger und erlangte zusehends mehr Kontrolle über das Geschehen. In der 33. Minute belohnte man sich hierfür: Stephan Dieplinger sorgte mit einem verwandelten Elfmeter für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Davor war Yusuf Efendioglu von Bad Ischls Winterneuzugang Mustafa Botic im Strafraum eindeutig gefoult worden. Nur sieben Minuten später schlug aber die Renner-Elf zurück. Nach einer Flanke von Robert Matesic aus dem Halbfeld besorgte Franjo Dramac die abermalige Führung.

Tor Wallern/St. Marienkirchen 64

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Platzverweis für Bad Ischl, drei Tore für Wallern

Nur Augenblicke nach Wiederanpfiff ein herber Rückschlag für die Gäste: Fabian Altmanninger, der zweite Wintertransfer des Tabellensechsten, stoppte Yusuf Efendioglu mit regelwidrigen Mitteln noch vor dem Strafraum – Notbremse, glatt Rot. Nun kippte das Spiel endgültig. Dem SV Bad Ischl setzte jener Platzverweis sichtlich zu, man zeigte plötzlich Nerven. Die Gastgeber spielten sich indes in einen Rausch. In der 55. Minute stellte Philipp Mitter per Kopf nach einem Corner von der rechten Seite auf 2:2. Der SV Bad Ischl, der über eine enorm stark besetzte Abteilung Attacke verfügt, fand in der Offensive aber weiterhin statt. Franjo Dramac setzte das Leder jedoch hauchdünn neben das Tor und verpasste damit die abermalige Führung. Insgesamt war man aber in dieser Phase der Begegnung einfach zu passiv und das wusste der Kontrahent gnadenlos auszunutzen. In der 65. Minute gelang Angreifer Michael Schröttner das 3:2 mit einem Flachschuss aus beträchtlicher Distanz. Kurz vor Schluss schnürte er sogar einen Doppelpack, indem er den Ball über die Linie zum 4:2-Endstand drückte (84. Minute).

 

Stimmen zum Spiel:

Rainer Neuhofer (Trainer SPG SV Wallern/St. Marienkirchen):

„Das war ein wichtiger Sieg. Wir haben einen Rückstand gedreht. Die Mannschaft hat eine tolle Moral. Bad Ischls Spielweise kann jedem Gegner Probleme machen. Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden.“

Die Besten: Michael Schildberger (ZDMF), Mateo Kvesa (ZOMF), Michael Schröttner (RMF, LMF)

 

Erich Renner (Trainer SV Bad Ischl):

„In der ersten Hälfte haben wir sensationell gespielt. Da hatten wir das Match im Griff. Der Ausschluss hat uns aus der Balance gebracht. Wir haben da schlecht reagiert. Wallern hat das ausgenutzt.“

 

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