NÖ-Liga Runde 25: Spieltagsanalyse

Am Freitag kam es zum Aufeinandertreffen des SV Stockerau gegen den SV Langenrohr. Auf der einen Seite das Heimteam, welches nach dem runde25.pngstarken Herbstdurchgang schwer gebeutelt wurde und auf der anderen Seite die Rohrer, die eine konstante Saison spielen. Nachdem alles nach einem Unentschieden aussah, machte Koberger mit seinem Treffer in der 87. Minute noch alle Hoffnungen der Stockerauer zunichte. Stockerau ist jetzt wohl zum erweiterten Kreis der Abstiegskandidaten zu zählen, denn mit 28 Punkten und Rang 11 ist man noch nicht gerettet. Anders sieht es für Langenrohr aus, hier kann man sich sogar noch Hoffnungen auf einen Cup-Platz machen.

Das Spitzenspiel der Runde war die Begegnung zwischen Mistelbach und dem SKU Amstetten. Die heimstarken Mistelbacher hielten auch lange nach dem frühen 0:1 durch Fekete mit, doch Milojevic machte mit einem Last-Minute-Treffer alles klar. Amstetten konnte sich nach der eher mauen Leistung letzte Woche gegen den ASV Schrems auf eigener Anlage mit diesem Sieg wieder ins Titelrennen bringen. Der SKU befindet sich nun mit nur drei Zählern Rückstand zu Sollenau auf Platz 2, der FCM auf dem guten vierten Tabellenrang.

Ebenfalls am Freitag trafen ASC Götzendorf und ASK Kottingbrunn aufeinander. Für den ASK geht es um nicht mehr viel, doch Götzendorf war vor dem Spiel noch im Kreise der im Abstiegskampf befindlichen Teams. Tore von Machan und Nikic sichern dem ASC Rang 9, punktegleich (31 Zähler) mit Gegner Kottingbrunn, das aufgrund der besseren Tordifferenz den achten Tabellenrang inne hat.

Der Abstiegskrimi dieser Woche hieß ASV Schrems gegen SC Herzogenburg. Das Spiel begann sogleich in Minute eins mit einem Tor von Szabo für Herzogenburg. Im Gegenzug glich Yigit zum 1:1 aus. Bis zu Halbzeit 2 tat sich nicht mehr viel, was aber dann folgte, war nichts für schwache Nerven, Tor um Tor wurde erzielt und am Ende ging der ASV mit einem mehr als hart erkämpften 5:3 Sieg vom Platz und freute sich über einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt. Auf der anderen Seite wird es für Herzogenburg sehr sehr eng, hat man doch die rote Laterne inne.

Das Duell SCU Ardagger versus SKN Amateure endete mit einer Punkteteilung der beiden Mannschaften, wobei keines der beiden Teams die Abwehrreihen des Gegners überwinden konnte, folglich ein 0:0, was beiden nicht wirklich weiterhilft.

Ein sehr interessantes Spiel gab es Samstag zwischen SC Retz und ASV Vösendorf zu sehen. Die sonst so heimstarken Retzer kassierten die erste Heimniederlage. Demjanovic's Treffer war nur noch Ergebniskosmetik, konnte doch vorher für Vösendorf zweimal Stessl scoren und praktisch zum Schlußpfiff trug sich noch Kiraly in die Torschützenliste ein. Vösendorf Rang 7 und die Retzer auf dem abgesicherten dritten Rang.

Aufsteiger gegen fast Meister, heißt ASK Bad Vöslau im Duell mit SC Sollenau. Wer vor dem Spiel mit einer "gmahden Wiesen" für die Sollenauer rechnete, wurde eines besseren belehrt. In einer hochklassigen Partie traf Strebinger in der elften Minute zur Führung für Sollenau, doch die Torfabrik geizte an diesem Tag und Vöslau gelang durch Nechvatal der verdiente Ausgleich. Ein 1:1, für Sollenau wohl 2 verlorene Punkte, für den ASK ein schöner Prestigeerfolg der Mut im Abstiegskampf macht.

Die einzige Sonntaspartie fand in Haitzendorf statt und der SV Leobendorf gastierte. Reichmann bringt die Heimischen früh in Führung und diese hält auch bis zur 82. Minute, in der Wagner auf 1:1 stellte. Nur Minuten später zerstörte Babnic mit seinem Tor die Hoffnungen der Leobendorfer auf einen Punkt in der Ferne und fixierte den 2:1 Endstand. Haitzendorf hält nun den 12ten Platz inne, Leobendorf ist  nach wie vor Vorletzter.


 

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