Langenrohr vor dem Ende der Suche

Gewohnt locker und lustig ist Langenrohrs Trainer August Baumühlner nach den Weihnachtsfeiertagen anzutreffen. Wenngleich selbst ihm beim Blick auf die aktuellen Transfers das Lachen ein wenig vergeht. Denn bisher stehen nur Abgänge auf seinem Zettel. Doch die Suche nach neuen Kräften dürfte noch diese Woche zu Ende gehen.

Mit Landesliga-Platz elf und nur zwei Siegen aus den ersten 15 Spielen kann in Langenrohr niemand zufrieden sein. Daher sind Veränderungen im Kader keine große Überraschung. Mit Marco Friedrich, der eine Ausbildung bei der Polizei startet, wechselt ein Offensivspieler nach Muckendorf. "Er kann nicht mehr so oft trainieren", so Baumühlner. Auch Christoph Weber, der zu seinem Bruder nach Kirchberg wechselt, ist bereits weg. Ebenso wie Dominik Wojciak, der den Durchbruch in der Landesliga nicht schaffte. Er geht nach Großweikersdorf zurück. Der vierte Abgang betrifft Stefan Stippl, der eine Karrierepause einlegt.

Heute, Dienstag, könnten aber bereits die ersten Neuzugänge vorgestellt werden. "Es kommen die Kandidaten aufs Training, dann schauen wir mal", so Baumühlner, der vor allem in der Offensive nach Verstärkungen sucht. Es dürfte sich dabei um eine ausländische Lösung handeln.

 

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