Hohe Erwartungen in Langenrohr nicht erfüllt

In den letzten Jahren hatte der SV Langenrohr mit der Landesliga-Tabellenspitze eher wenig zu tun. Dies sollte sich in dieser Saison ändern. Denn die Transferzeit versprach viel. Leider konnten die hohen Erwartungen nicht erfüllt werden. An einen Trainerwechsel wird aber nicht gedacht.

Ein Trainerwechsel in Langenrohr? Eigentlich nicht denkbar. Weil Gustl Baumühlner zum Inventar des Landesligisten zählt, er in den letzten Jahre oft das Maximum herausgeholt hatte. Dass es in dieser kuriose Herbstsaison nicht nach Wunsch lief, hat mehrere Gründe: "Ich konnte kein einziges Mal mit der Mannschaft spielen, mit der ich wollte", so der Trainer, der oft von Verletzungssorgen geplagt war. Dennoch ist allen Beteiligten bewusst, dass 13 Punkte aus zehn Spielen nicht ausreichend sind. Nicht, wenn man sich die Qualität des Kaders ansieht. "Der Kader ist sicherlich gut", gestejt Baumühlner. Daher denkt er auch nicht an große Veränderungen. Wenn, wird nur an einzelnen kleinen Schrauben gedreht.

Veränderungen notwendig?

Ob selbst das angesichts der folgenden Meisterschaftsspiele notwendig ist, bleibt fraglich. Denn wie viele Spiele werden überhaupt noch gespielt? Dass sich Hin- und Rückrunde in dieser Saison komplett ausgehen, daran glaubt man auch in Langenrohr nicht. Im Falle einer Wertung nach der Hinrunde würde sich Langenrohr auf jeden Fall im gesicherten Mittelfeld befinden.