Prominente Zugänge in Langenrohr

Die lange fußballfreie Zeit ist auch in Langenrohr nicht spurlos vorüber gegangen. Denn insgesamt vier Landesliga-Spieler haben den Klub in der Pause verlassen. Ersatz zu finden war nicht einfach, doch Trainer Gustl Baumühlner ließ seine Kontakte spielen, sicherte sich zwei prominente Namen.

Dass Paul Weissensteiner den SV Langenrohr verlassen würde, ist schon länger kein Geheimnis mehr. "Er hat in Tirol einen Job angenommen, wird dort auch Fußball spielen", weiß Baumühlner, der den Abgang des quirrligen Mittelfeldspielers die eine oder andere Träne nachweint. Ebenso ist der Abgang von Robert Caljkusic schmerzhaft. Denn der Offensivspieler zeigte in den vergangenen Jahren immer wieder seine Qualitäten. "Ihn zieht es nach Sierndorf", so Baumühlner, der zudem noch auf Christoph Ochrana (Donaufeld) und Tobias Markhart (Rohrendorf) verzichten muss. "Aufgrund der Abgänge waren wir gezwungen, sich um Neuzugänge umzusehen."

Zwei prominente Zugänge

Langenrohr wurde auch schon fündig, sicherte sich die Dienste von Emir Dilic, der in der Ostliga kein unbeschriebenes Blatt ist, zuletzt in Leobendorf aufgeigte. Weiters wird Christian Hayden vom Sportclub das Langenrohrer Dress überstreifen. "Das sind qualitativ sehr gute Spieler", freut sich Baumühlner über die Transfers. Allerdings ist die Suche noch nicht beendet. Ein Mittelfeldspieler soll noch zum Verein stoßen.

Die derzeitige Mannschaft steht schon im Trainingsbetrieb, wird bis zum 18. Juni trainieren. "Vielleicht werden wir noch ein Testspiel machen. Das ist aber alles nicht so einfach, weil man es unter anderem auch der Bezirkshauptmannschaft melden muss." Dann stehen drei Wochen Pause auf dem Programm, ehe die richtige Vorbereitung auf die neue Saison losgeht. "Dann wird es auch richtige Testspiele geben."

Kleines Hoppala

Abseits des Platzes wurde auch fleißig gearbeitet. "Wir haben Corona ganz gut überstanden, einige Dinge auf der Anlage in Angriff genommen." So wurde der Platz saniert. "Der sieht jetzt richtig gut aus." Kleine Hoppalas gehören natürlich dazu. "Beim ersten Training ist gleich das Warmwasser nicht gegangen. Der Schaden ist aber mittlerweile repariert. So etwas kann passieren, wenn die Anlage derart lange nicht benutzt wird."