Falkensteiner verhilft Gaflenz zu später Freude

Ein früher Treffer von Thomas Steindl brachte Ardagger in Gaflenz früh auf die Siegerstraße. Doch Julian Falkensteiner verhinderte den Fehlstart der Gastgeber. Er sorgte in Minute 92 vor 250 Zuschauern für den glücklichen Punktgewinn der Kogler-Elf. In Ardagger trauert man zwei verlorenen Punkten nach.

Die Gäste aus Ardagger nahmen den Schwung aus den guten Vorbereitungsspielen mit, setzten Gaflenz von Beginn an unter Druck. Was sich auch gleich auf der Anzeigetafel bemerkbar machte. Denn schon nach vier Minuten war es Thomas Steindl, der etwas glücklich die Führung der Gäste erzielte. "Ein Pressball mit dem Verteidiger ist ins lange Eck geflogen", so Wolfgang Riesenhuber, Sektionsleiter aus Ardagger. In der Folge kontrollierte Ardagger das Spiel. Vor allem in der Offensive zeigte man eine deutliche Steigerung gegenüber dem letzten Herbst. "Wir haben mit Steindl, Wöran und Sadriu richtig viel Qualität vorne", so Riesenhuber, der in den letzten Jahren immer ein wenig mit der Torausbeute haderte.

Gaflenz mit Aluminium-Pech

Erst nach 35 Minuten kam Gaflenz ein wenig besser in die Partie, hatte bei einem guten Lattenfreistoß von Martin Teurezbacher aber Pech. Nach der Pause scheiterte Gaflenz-Stürmer Stefan Stradner an der Stange. In dieser Phase hatte Ardagger auch das nötige Glück. Nicht aber wenig später, als die Gäste zweimal die Entscheidung am Fuß hatten. Zunächst scheiterte Fabian Palzer nach Wöran-Zuspiel, kurz darauf bediente Franz Kaltenbrunner Paul Nagelstrasser, der aber die gute Möglichkeit verhaute. Dass sich Gaflenz schließlich doch noch über einen Punkte zum Auftakt freuen durfte, lag vor allem an den Freistoßqualitäten von Teurezbacher. Er brachte in der Nachspielzeit einen Freistoß scharf zur MItte, der von Julian Falkensteiner mit dem Kopf zum 1:1 verlängert wurde. "Das ist natürlich bitter für uns. Allerdings haben wir in der letzen Saison in der 94. Minute gegen Gaflenz das Siegestor geschossen. Diesmal haben wir spät eines bekommen", so Riesenhuber.

Die Besten:

Gaflenz: Martin Teurezbacher (Mittelfeld).

Ardagger: Jakob Wöran (Stürmer).

 

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