FC Wels 1b: Hohe Qualität der Nachwuchsspieler

altNach einem holprigen Saisonstart absolvierte das 1b-Team von Regionalligist FC Wels eine solide Hinrunde und überwintert in der 1. Klasse Mitte auf dem siebenten Tabellenplatz. "Mitte der Herbstsaison haben wir uns erfangen - ist den vielen jungen Spielern der Knopf aufgegangen - und konnten in der überaus ausgeglichenen Liga sehr gut mithalten", ist Trainer Mario Sipura mit den Leistungen und der Entwicklung der Talente zufrieden.

In Wels hat man sich vor geraumer Zeit entschlossen, auf die eigenen Nachwuchsspieler zu setzen und für dementsprechenden Nachschub für die Regionalliga-Mannschaft zu sorgen. "Das ist bislang sehr gut gelungen. So haben im Herbst sechs Spieler des 1b-Teams regelmäßig mit der "Ersten" mittrainiert und haben immer wieder Talente in den Regionalliga-Kader hineingeschnuppert", sagt der Trainer, der weiß wovon er spricht, war doch Mario Sipura jahrelang auch beim LASK tätig und hat bei den Linzern unter anderem das JKU-Team betreut. "Die Qualität unserer Nachwuchsspieler ist sehr hoch, müssen wir uns in der Zukunft keine allzu großen Sorgen machen, weshalb wir kurzfristig auch keine Talente von anderen Vereinen verpflichten werden."

Dennoch findet der Coach im Winter zwei neue Spieler in seinem Kader vor. "Kai Fazeny und Leonhard Mayr, die in der Akademie Linz ausgebildet wurden, sind wieder nach Wels zurückgekehrt und sollen nun behutsam für die Kampfmannschaft aufgebaut werden", weiß Mario Sipura, der sich am Sonntag mit seiner Mannschaft über ein Erfolgserlebnis freuen durfte. "Völlig überraschend konnten wir die Welser Hallen-Stadtmeisterschaft gewinnen und haben dabei im  Halbfinale nicht nur die eigene Kampfmannschaft besiegt, sondern im Endspiel auch Bezirksligist Thalheim mit 3:2 geschlagen. Mit diesem Erfolg konnte meine junge Mannschaft - der älteste Spieler ist 20 Jahre alt - viel Selbstvertrauen tanken und wird mit entsprechendem Elan die Vorbereitung in Angriff nehmen."

Bereits am 17. Januar beginnt beim 1b-Team des FC Wels die Aufbauzeit, in der auch ein Trainingslager auf dem Programm steht. "Wir werden Ende Februar an den Gardasee reisen und können in Veronello - dem Trainingscamp von Zweitligist Chievo Verona, wo im Vorjahr auch Bundesligist Josko Ried seine Zelte aufgeschlagen hat - unter perfekten Bedingungen trainieren", freut sich der Coach. "Da die Mannschaften in unserer Liga sehr eng beisammen sind, beginnt ab dem vierten Platz die Abstiegsgefahr, weshalb wir in der Rückrunde auf der Hut sein müssen. Aber sollten meine Spieler das vorhandene Potenzial ausschöpfen können, werden wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben", ist Sipura optimistisch.

Günter Schlenkrich

 

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