ASKÖ Eferding/Fraham: Trainer wirft überraschend Handtuch – Obmann Wilhelm Hinterberger im Interview

Die ASKÖ Sparkasse Eferding/Fraham absolvierte eine starke Hinserie in der 1. Klasse Mitte und darf sich aktuell als erster Verfolger des überragenden Spitzenreiters aus Hörsching bezeichnen. So gar nicht zu jenem sportlichen Höhenflug passen jedoch die herausfordernden Zeiten in personeller Hinsicht – Erfolgscoach Jürgen Ließ warf im Laufe des Herbstes völlig unerwartet das Handtuch. Ligaportal.at sprach mit Obmann Wilhelm Hinterberger.

 

Ligaportal: Aus welchen Gründen traf Jürgen Ließ jene folgenschwere Entscheidung?

Hinterberger: „Persönliche Gründe waren ausschlaggebend. Ihm ist es zu viel geworden. Diese Entscheidung schmerzte, weil er es gut gemacht hat und es funktionierte reibungslos. Bis zum Ende des Herbstes hat dann Michael Schmid interimsmäßig übernommen. Auch er hat sehr gute Arbeit geleistet. Er hat uns aber informiert, dass er sich das nicht dauerhaft vorstellen kann. Deshalb befinden wir uns aktuell auf Trainersuche.“

Ligaportal: Wie verläuft diese?

Hinterberger: „Wir haben zwei bis drei Kandidaten im Fokus. Wir haben aber noch keinem zugesagt, weil wir uns noch Zeit lassen wollen und keinen Stress in dieser Hinsicht haben.“

Ligaportal: Was muss der neue Trainer mitbringen? Wie sieht das Anforderungsprofil aus?

Hinterberger: „Er muss unsere Philosophie mittragen. Wir setzen auf eigene Akteure und kaufen keine Spieler. Zudem erhält bei uns kein Akteur Geld. Daher trifft uns auch die Corona-Krise finanziell nicht. Seit zirka acht Jahren verfolgen wir diese Philosophie und wir sind bislang sehr gut damit gefahren. Außerdem muss der neue Trainer zu den jungen Spielern passen, weil wir auf die Jugend setzen.“

Ligaportal: Ihr überwintert auf dem sehr guten zweiten Rang. Wie bewerten Sie die Hinserie?

Hinterberger: „Wir haben etwas von der Situation profitiert, weil wir gegen Hörsching noch nicht gespielt haben. Die spielen in einer anderen Liga, wollen unbedingt aufsteigen. Angesichts unserer Philosophie, nur auf eigene Akteure zu setzen, ist so eine Platzierung perfekt. Wir hatten aber auch das nötige Spielglück im Herbst. Außerdem haben wir gute Einzelspieler in den eigenen Reihen. Ich denke da etwa an Routinier Richard Klinger, dem in der Hinrunde 15 Tore gelangen.“


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