Nach gemeistertem Abstiegskampf, Trainerwechsel und Kaderveränderung in Obernberg

Im Vorjahr eroberte der SV Obernberg den Vizemeistertitel, in der abgelaufenen Saison 1. Klasse Süd-West musste der Klub jedoch bis zum Schluss gegen den Abstieg kämpfen. Auch wenn der SVO am Ende den achten Platz belegte, konnte der Klassenerhalt erst am letzten Spieltag in trockene Tücher gebracht werden. "Es ist von Beginn an nicht nach Wunsch gelaufen, hatten verletzungsbedingt und aus beruflichen Gründen massive Personalprobleme und mussten zum Teil sechs Spieler vorgeben. Da die Trainingsbeteiligung nicht die beste war, mussten wir bis zur letzten Runde um den Klassenerhalt bangen", atmet Sportchef Günther Schott noch einmal tief durch.

 

Nur drei Heimsiege und jede Menge Gegentore

Die Obernberger sammelten im Herbst nur zwölf Punkte, in der Rückrunde wanderten immerhin 18 Zähler auf das Konto. "Nach einem verkorksten Herbst ist es auch im Frühjahr zunächst nicht besser gelaufen. Auch wenn Jürgen Peinelt aufgrund der prekären Personalsituation die Hände gebunden waren und für das mäßige Abschneiden nicht verantwortlich war, mussten wir ein Signal setzen", spricht der Sportchef die Rückkehr von Markus Sommer auf die Trainerbank an. "In den letzten sechs Spielen hat sich die Mannschaft gegen den drohenden Abstieg gestemmt. Zudem sind erfahrene Spieler wie Florian Strasser, Jakob Zarbl oder Nicklas Kugler in die Bresche gresprungen. Es war eine komische Saison, konnten die Klasse aber zumindest halten", so Schott, der sich über fünf Auswärtssiege freuen konnte - auf eigenem Platz fuhr der Achtplatzierte nur drei "Dreier" ein. "Leider ist uns die Heimstärke abhanden gekommen und haben uns in dieser Saison in der Fremde leichter getan. Auch wenn die Chancenauswertung nicht die beste war, hatten wir vor allem in der Defensive große Probleme und haben satte 59 Gegentore kassiert. Aufgrund der Ausfälle und der mäßigen Trainingsbeteilung hatten wir auch mit physischen Defiziten zu kämpfen. Natürlich sind wir mit dem Abschneiden nicht zufrieden, wichtig ist jedoch, dass man aus der durchwachsenen Saison die Lehren zieht".

 

Neuer Trainer und drei Zugänge

Nach erfolgreicher Mission hat Markus Sommer seine Tätigkeit in Obernberg beendet. Ab sofort trägt der 37-jährige Volker Salletmaier die Verantwortung und schwingt nach einem Kreuzbandriss das Trainerzepter. Dem Neo-Coach stehen drei neue, junge Spieler zur Verfügung. "Währung die Sandrk-Brüder, Gabriel und Marcel, im Dopelpack von Gurten 1b nach Obernberg wechseln, war Adrian Schönberger zuletzt in Antiesenhofen/Ort aktiv. Mit Daniel Schmierer (Gurten) und Lucas Steinmetz (Dorf/Pram) haben zwei Leistungsträger den Verein hingegen verlassen. "Wir haben die Abgänge erwartet. Ein Wechsel in höhere Ligen ist legitim, demnach haben wir den Beiden nichts in den Weg gelegt. Sollte sich nicht etwas Überraschendes ergeben, ist unser Transfer-Programm abgeschlossen", weiß der Sportchef.

 

Sorgenfreie Saison erwünscht

Am kommenden Freitag wird in Obernberg das Training wieder aufgenommen und am 19. Juli gegen Riegerting das erstre Testspiel bestritten. Nach einem intensiven Abstiegskampf möchte der SVO eine weitgehend sorgenfreie Saison absolvieren. "In der letztern Saison waren wir von der ersten bis zur letzten Runde am Anschlag, das war nicht lustig. Wir wollen in der neuen Meisterschaft geschlossen auftraten, den Teamgeist intensivieren und zur nötigen Konstanz finden. Gelingt uns das, ist ein Platz im sicheren Mittelfeld der Tabelle möglich", so Schott. "Wir möchten uns aus dem Abstiegskampf raushalten. Sollten wir von Verletzungen weitgehend verschont bleiben, ist einiges möglich."

 

Transferliste

Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich 

 

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