Meister siegt auch in Ebensee! Hackl-Elf bangt um Relegationsplatz

In der 1. Klasse Süd empfing der SV Ebensee die Union Gschwandt zum Top-Spiel der 24. Runde. Da die Relegationsplätze in den 1. Klassen heiß umkämpft sind, wollte der Tabellenzweite den frischgebackenen Meister unbedingt in die Knie zwingen. Doch nach einem Kantersieg im Hinspiel behielt der künftige Bezirksligist mit 3:2 erneut die Oberhand und feierte den bereits 21. Saisonsieg. Die Mannen von Trainer Rudolf Hackl hingegen bangen nach der vierten Pleite im Frühjahr um den Relegationsplatz.

 

Meister mit Start nach Maß

Bei hochsommerlichen Temperaturen mussten die Ebenseer bereits nach fünf Minuten den ersten Dämpfer hinnehmen. Gschwandt-Goalgetter Martin Slabjar wird von den Gästen perfekt freigespielt und stellt mit einem sehenswerten Schuss die frühe Führung für die Sirocic-Elf her. Ebensee kann zwar spielerisch mithalten, schafft es aber nicht, zu gefährlichen Torabschlüssen zu kommen. In der 25. Spielminute muss Rafael Reisenbichler verletzungsbedingt für Jakob Spitzer ausgewechselt werden. In der 35. Minute kann sich Janko Sirocic, gebürtiger Ebenseer und ehemalige SV-Nachwuchskicker, mit einem sehenswerten Dribbling im Mittelfeld durchsetzen und bedient Slabjar ideal. Dieser hat keine Probleme zu seinem zweiten Treffer einzuschießen. Dank der hunderprozentigen Chancenverwertung geht der Meister mit einer beruhigenden 2:0-Führung in die Pause.

In turbulenter Schlussphase vergibt Ebensee Ausgleichschance

In der zweiten Halbzeit versuchen die Ebenseer den Gegner früher im Spielaufbau zu stören. Doch bereits nach zwei gespielten Minuten erzielte Slabjar - mit einem sehenswerten Heber über den herausstürmenden Ebenseer Torhüter Lukas Kerschbaum - seinen dritten Treffer an diesem Tag. Das Spiel scheint entschieden und die Gschwandtner schalten auch einen Gang zurück. So kommen die Hausherren besser ins Spiel und ihrerseits zu einer Topchance durch Shkelqim Shabanaj, die jedoch von Union-Torhüter Damir Gavric vereitelt wird. Bei einem erneuten Sololauf von Slabjar haben die Ebenseer Glück, dass der Ball nur ans Außennetz geht. Dies war gleichzeitig die erste vergebene Torchance der Gäste. Von nun an waren es jedoch die Ebenseer, die mit dem Mut der Verzweiflung das Kommando übernehmen. Der eingewechselte Lukas Schneider scheitert zunächst noch bei einem herrlich angetragenen Freistoß. In den letzten Minuten überschlagen sich jedoch die Ereignisse. Lukas Schneider kann einen vorbildlich vorgetragenen Angriff der Heimischen über mehrere Stationen nach einer ebenso beachtlichen Flanke des eingewechselten Peter Engl mit dem Kopf verwerten. Nur zwei Minuten später wird Thomas Kendler im Strafraum gefoult, und Jakob Spitzer verwandelt den verhängten Elfmeter souverän. Ebensee versucht nun alles, um den Ausgleich zu erzielen und kommt auch zu mehreren Chancen. Das Glück ist nun aber auf der Seite des Meisters und es bleibt beim knappen 3:2-Sieg der Gäste. Der SV Ebensee muss nun im Kampf um einen Relegationsplatz auf einen Umfaller der Kontrahenten aus den anderen Ligen hoffen.

 

Markus Parzer

 

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