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Union Edelweiß Linz Juniors gegen Cibu-Elf mit 1:4-Heimpleite

In der Relegation empfingen die Union Edelweiß Linz Juniors den SV Steyregg zum Rückspiel. Trotz einer 0:2-Pleite am Donnerstag rechnete sich die zweite Mannschaft des OÖ-Ligisten Aufstiegschancen aus, zumal die Juniors die letzten fünf Heimspiele allesamt gewinnen konnten. Mit dem Erfolg im Hinspiel legte der Drittletzte der 1. Klasse Mitte einen soliden Grundstein zum Klassenerhalt, die Mannen von Trainer Gheorge Cibu warteten jedoch in der Fremde seit 4. September 2021 vergeblich auf einen "Dreier" und kassierten in den letzten elf Auswärtsspielen nicht weniger als neun Niederlagen. Am Sonntagnachmittag konnten die Steyregger den Auswärtsfluch bannen und fixierten mit einem souveränen 4:1-Erfolg den Ligaverbleib. Die Union hingegen kickt nach der heftigen Heimpleite auch in der kommenden Saison in der der 2. Klasse Mitte.

 

Osmani bringt Gäste früh in Führung

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Postlbauer versuchte die Heimelf von Trainer Adis Ferhatovic, Druck zu machen, doch die von Abwehrchef Lukas Wurmlinger organisierte Streyregger Hintermannschaft stand gut und ließ nichts zu. Nach einer Viertelstunde rückte für die Gäste der Klassenerhalt in greifbare Nähe, als Liridon Osmani einen Freistoß rasch ausführte, Juniors-Schlussmann Luka Gostic und seine Vorderleute überraschte und auf 0:1 stellte. Auch wenn die Linzer nach dem Gegentor keineswegs geschockt waren und spielerisch eine feine Klinge führten, setzten die Gäste auch fortan ihren Matchplan konsequent um und stützten sich, im Gegensatz zur Meisterschaft, auf eine stabile Defensive. Die Steyregger Viererkette war in Durchgang eins nicht zu knacken, somit blieb es bis zur Pause beim 0:1.

Cibu-Elf legt drei Tore nach - SV-Kapitän sieht Ampelkarte

Auch aufgrund der großen Hitze blieb der erwartete Sturmlauf des Vizemeisters nach Wiederbeginn aus, hielt die Cibu-Elf auch in Durchgang zwei hinten die Null. Nach 55 Minuten war das Relegations-Duell praktisch entschieden, als Osmani im Linzer Strafraum zu Fall gebracht wurde und Kapitän Christoph Großschartner den fälligen Elfmeter verwandelte. Obwohl die Messe gelesen war, steckten die Linzer nicht auf und spielten weiterhin munter nach vorne, am gegnerischen Strafraum war für die Ferhatovic-Elf aber zumeist Schluss mit lustig. In Minute 65 wurde Steyreggs Rene Ramoser nach einem feinen Solo regelwidrig gestoppt, sodass der Unparteiische im Linzer Sechzehner abermals auf den Punkt zeigte - dieses Mal schnappte sich Osmani die Kugel und verwertete den Strafstoß. 60 Sekunden später beging der bereits verwarnte Großschartner ein taktisches Foul und sah erneut Gelb, weshalb der SV-Kapitän mit der Ampelkarte vom Platz flog. Aber auch in numerischer Unterzahl trafen die Gäste ins Schwarze. Am Beginn der Schlussviertelstunde war es Dominik Hager, der nach einem Pass in den Rückraum mit einem trockenen Abschluss auf 0:4 stellte. Fünf Minuten vor dem Ende durften sich die talentierten Juniors über den verdienten Ehrentreffer freuen - nach einer Freistoßflanke und einem Gestochere traf der eingewechselte Menil Perviz im dritten Versuch zum 1:4-Endstand.

Mario Walkner, Sektionsleiter SV Steyregg:
"Die Linzer haben einer starke Leistung abgeliefert und uns es nicht leicht gemacht, den Juniors fehlt jedoch die nötige Erfahrung. Wir konnten unsere Routine ausspielen und uns in beiden Duellen durchsetzen. Der Schlüssel zum Erfolg war, dass es uns nach den vielen Gegentoren während der Saison gelungen ist, die Defensive zu stabilisieren. Wir freuen uns über den Klassenerhalt, dementsprechend groß ist die Freude darüber."


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