Obernberg: Alter Bekannter schwingt wieder das Zepter

Wie schon in den vergangenen Jahren war der SV Obernberg im Vorderfeld der 2. Klasse West dabei und rechnete sich lange Zeit auch Aufstiegschancen aus. Im vorentscheidenden Spiel kassierte die Mannschaft von Trainer Alois Lobe beim späteren Meister, St. Martin/I., jedoch ein 3:7-Debakel. "Danach war die Luft heraußen, sind wir auch gegen den zweiten Aufsteiger, Eberschwang, mit 0:6 unter die Räder geraten", ist Sektionsleiter Manfred Theussl von der Performance der Mannschaft auf der Zielgeraden der Meisterschaft enrttäuscht.

"Es haben nicht alle an einen Strang gezogen und sich der eine oder andere Spieler Undiszipliniertheiten geleistet. Wir sind nicht als geschlossene Mannschaft aufgetreten, weshalb es am Ende nur zum fünften Rang gereicht hat", so Theussl. "Zudem hatten wir mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen, waren Trainer Lobe, der in den letzten beiden Jahren gute Arbeit geleistet hat, die Hände gebunden", spricht der Sektionsleiter von einem von beiden Seiten geplanten Trainerwechsel.

Ab sofort schwingt ein alter Bekannter das Zepter in Obernberg, betreut Günther Schott, Lobes Vorgänger, die Mannschaft. "Die Spieler müssen sich selbst an die Nase fassen und die Einstellung verbessern. Es muss künftig die Disziplin im Vordergrund stehen und die Spieler gemeinsam ein Ziel verfolgen", nimmt Manfred Theussl die Kicker in die Pflicht. Auf Transfers hat man im Sommer verzichtet, lediglich Michael Ehrnleithner ist von Reichersberg wieder nach Obernberg zurückgekehrt.

Unter Neo-Trainer Schott hat gestern die Vorbereitung begonnen. Bereits am Sonntag werden - im Rahmen der Vorrunde des Innviertler Cups - gegen die beiden Bezirksligisten Schalchen und Senftenbach die ersten Spiele bestritten. "Da in den vergangenen Jahren stets das gewisse Etwas gefehlt hat, ist der Aufstieg auch in der neuen Meisterschaft nicht unbedingt vorgesehen, zumal die Liga stärker geworden ist und wohl auch wesentlich ausgeglichener verlaufen wird", erwartet der Sektionsleiter eine spannende Meisterschaft. "Meiner Ansicht nach gehen Schildorn und Riegerting als Top-Favoriten in die Saison und wird auch mit Pram zu rechnen sein", sagt Theussl und freut sich, dass Torschützenkönig Hajrudin Hajric, der es auf 26 Treffer brachte, weiterhin das Obernberger Trikot überstreifen wird.


Günter Schlenkrich

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