UFC Riegerting nimmt Relegationsplatz fest ins Visier - Der sportliche Leiter Norbert Stieglbauer im Interview

Mehr als zufriedenstellend absolvierte der UFC Riegerting die bisherige Meisterschaftssaison in der 2. Klasse-West. Der Erfolg der Huber-Schützlinge ist insbesondere auf eine äußerst starke Defensive zurückzuführen, kassierte der UFC doch in der Hinserie mit lediglich 15 Gegentreffern die drittwenigsten des gesamten Klassements. Zudem sorgte ein enormer Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft für das so beachtliche Abschneiden. Mit bemerkenswerten 23 Zählern überwinterte man in Riegerting auf dem zweiten Platz und mischt demzufolge zweifelsohne im Kampf um den Aufstieg in die höhere Spielklasse mit. Ligaportal.at sprach mit dem sportlichen Leiter des UFC, Norbert Stieglbauer.

 

Ligaportal.at: Man befindet sich momentan auf einem Relegationsplatz. Wie zufrieden sind Sie mit der bisherigen Saison?

Stieglbauer: „Wir haben uns das Ziel gesetzt, dass wir vorne mitspielen und uns im obersten Drittel behaupten. Zwar ist die Hinrunde nicht zur Gänze fertig gespielt, dennoch sind wir gut in Form und konnten auch verletzungsbedingte Ausfälle stets kompensieren. Folglich können wir mir der Herbstsaison sehr zufrieden sein.“

Ligaportal.at: Wie ist die Mannschaft mit den außergewöhnlichen Umständen aufgrund der Pandemie umgegangen?

Stieglbauer: „Es war ein wenig zwiegespalten. Einerseits waren alle Spieler sehr ambitioniert und euphorisch, als es wieder losgegangen ist. Trotzdem war eine gewisse Unsicherheit im Hinterkopf der Akteure zu spüren, da schlichtweg die Planungssicherheit fehlte. Es war nicht immer leicht. Dennoch war die Stimmung innerhalb der Mannschaft gut, vor allem der Zusammenhalt innerhalb der Truppe ist positiv hervorzuheben. Sie haben in den entscheidenden Momenten immer die Konzentration auf den Fußball gelegt, das muss ich wirklich loben.“

Ligaportal.at: Konnten Sie den Stopp des Fußball-Unterhauses Anfang November nachvollziehen? Das Ansteckungsrisiko im Freien ist ja vernichtend gering.

Stieglbauer: „Es hat sich ein wenig abgezeichnet. Man hat bereits aus anderen Bundesländern von den fortlaufenden Einschränkungen im Spielbetrieb gehört, auch die steigenden Infektionszahlen haben dazu beigetragen, dass wir die Herbstmeisterschaft nicht beenden konnten. Demzufolge kann ich es auf alle Fälle nachvollziehen. Dennoch fehlt ein ordentlicher Abschluss der Hinrunde, das tut ein wenig weh. Aber es ist wie es ist, man kann die derzeitige Situation nicht ändern.“

Ligaportal.at: Wirkte sich die Pandemie auch in finanzieller Hinsicht bereits beim UFC aus?

Stieglbauer: „Auf alle Fälle. Der fehlende Spielbetrieb vom Frühjahr und auch vom Herbst wirkt sich natürlich auf die Einnahmen aus. Da merken wir vor allem die Umsatzeinbußen durch weniger Kartenverkäufe, aber auch in der Kantine konnten wir deutlich weniger Gewinn erzielen. Zudem konnten wir keine Veranstaltungen organisieren. Es ist sicherlich eine prekäre Situation. Nichtsdestotrotz hat uns der Staat bzw. der Verband durch Förderungen bereits super unter die Arme gegriffen. Das hat uns schon geholfen.“

Ligaportal.at: Welche Ziele möchte man in Riegerting im Frühjahr noch erreichen?

Stieglbauer: „Vorrangig hoffen wir, dass wir spielen können. Dann werden wir von Spiel zu Spiel schauen. Wir möchten eine gute Vorbereitung absolvieren, um dann auch weiterhin ganz vorne mitmischen zu können. Der zweite Platz und die Relegation sind auf alle Fälle das oberste Ziel.“

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