Bezirksliga Nord

SV Hellmonsödt: Mit Neo-Trainer und Heimkehrer in den Abstiegskampf

In den vergangenen Jahren war der SV Hellmonsödt stets im Vorderfeld der Tabelle präsent, in der aktuellen Saison der Bezirksliga Nord verzeichnete der Klub jedoch einen rasanten Sturzflug und überwintert mit lediglich neun Punkten am Konto als Schlusslicht. "Wir haben gewusst, dass es schwer wird, hätten mit einer derartigen Talfahrt aber nicht gerechnet. Zum einen hat uns der überraschende Abgang von Thomas Oyrer weh getan, und zum anderen konnten wir aufgrund von Verletzungen, Krankheiten und Sperren im Herbst nie mit der selben Aufstellung antreten", erklärt Sektionsleiter Andreas Reitmeier, der nach dem Ende der Ära von Thomas Dollhäubl einen neuen Trainer verpflichtete.

 

10 Niederlagen und 41 Gegentore

Nach einem kapitalen Fehlstart mit vier Niederlagen feierte der SVH in Wartberg den ersten Sieg. Die erhoffte Trendwende blieb jedoch aus, im Gegenteil. Auch in der Folge hielt die Hellmonsödter Talfahrt an, standen in den übrigen acht Spielen zwei Siegen sechs weitere Niederlagen gegenüber. "Von Beginn an hatten wir mit Verletzungen zu kämpfen und sind früh ins Hintertreffen geraten. Und wenn es nicht läuft, hat man nicht nur kein Glück, sondern kommt auch noch Pech dazu. Aufgrund der angespannten Personalsituation mussten die Jungen in die Bresche springen, haben sich aufgrund der fehlenden Erfahrung aber schwer getan", weiß der Sektionsleiter. Der Nachzügler konnte zwei Heimsiege feiern, von sieben Auswärtsspielen gingen jedoch sechs verloren. Während immerhin die Kicker aus Julbacher weniger oft ins Schwarze trafen, kassierte das Schlusslicht mit satten 41 Gegentoren mit Abstand die meisten der Liga. "Vorne haben wir nicht oft getroffen, unser größtes Problem waren jedoch die vielen Gegentore. Diese waren vorwiegend den Umstellungen geschuldet und mussten die Abwehr immer wieder verändern. Auch wenn es nicht gut aussieht, glauben wir an unsere Chance und haben die Hoffnung noch lange nicht aufgegeben", so Reitmeier.

 

Trainerwechsel und zwei Zugänge

Nach fünf überwiegend erfolgreichen Jahren endete die Ära von Thomas Dollhäubl. "Nach vielen intensiven Gesprächen haben wir gemeinsam den Entschluss gefasst, die Zusammenarbeit zu beenden und uns freundschaftlich getrennt. Dass Thomas künftig bei Konkurrent Arnreit tätig sein wird, war jedoch nich zu erwarten", meint der Sektionsleiter und ist überzeugt, mit der Verpflichtung des neuen Trainers eine gute Wahl getroffen zu haben. "Vor seiner Tätigkeit als Sportchef bei Landesligist Gallneukirchen war Walter Hochmaier in Reichenau, Schenkenfelden und St. Oswald/Freistadt erfolgreich aktiv. Mit seiner ernormen Erfahrung wird uns der einstige LASK-Spieler helfen können. Zudem ist Hochmaier fest davon überzeugt, mit dem vorhanden Personal die Klasse halten zu können". Nach einem kurzen Gastspiel in Bad Leonfelden kehrt Thomas Oyrer wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. "Wir feuen uns über seine Rückkehr, zumal Thomas in den vergangenen Jahren ein ungemein wichtiger Spieler war. Auch Simon Kurzbauer, der zuletzt in Gramastetten aktiv war, gehört ab sofort dem Kader an", freut sich Andreas Reitmeier über einen weiteren Zugang.

 

"Der Klassenerhalt ist ein realistisches Ziel"

Vor dem heutigen Trainingsauftakt mussten die Kicker ein Heim-Programm absolvieren. Das erste Testspiel wird am 26. Januar gegen Landesligist Bad Leonfelden bestritten. Die Intensive Vorbereitung beinhaltet auch Trainingstage auf der Linzer Gugl. Obwogl der SVH das Ende der Tabelle ziert, ist man zuversichtlich, dass in Hellmonsödt auch in der nächsten Saison Bezirksligaluft wehen wird. "Die im Herbst verletzten Spieler sind wieder fit und verfügen über einen guten Kader. Natürlich erwartet uns eine ungemein schwierige Rückrunde, aber zum einen sind wir vom Strich nur vier Punkte entfernt, und zum anderen sind auch die in der Tabelle davor platzieren Mannschaften eng beisammen. Der Klassenerhalt ist somit ein realistisches Ziel. Um dieses Vorhaben erfolgreich zu gestalten, müssen wir in der Rückrunde aber wesentlich besser starten als im Herbst", hofft der Sektionsleiter auf raschen Punktezuwachs.


Spieler der Herbstsaison 2018 - Endergebnis

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Günter Schlenkrich

 

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