4:2! SV Freistadt findet vor heimischer Kulisse wieder in die Spur

In der neunten Runde der Bezirksliga Nord stand die Begegnung zwischen dem SV Freistädter Bier und der DSG Sportunion Altenberg auf dem Programm. Im Duell zwischen dem Siebenten und dem Vorletzten der Tabelle waren die Hausherren zu favorisieren, zumal die in der Fremde noch sieglose Union nach dem gemeisterten Klassenerhalt in der aktuellen Saison bislang nicht wirklich vom Fleck kommt. Die Mannen von Trainer Mario Jaksch fanden auch im Holzhaider-Stadion nicht aus der Krise, mussten sich mit 2:4 geschlagen geben und die dritte Niederlage in Folge einstecken. Die Freistädter hingegen fanden eine Woche nach einer Heimpleite gegen Oepping auf eigener Anlage wieder in die Spur und feierten am Samstagnachmittag den vierten Saisonsieg.

 

Haiböck bringt Hausherren in Front - SV-Kapitän vergibt Elfmeter

Beide Mannschaften mussten etliche Stammkräfte vorgeben und demzufolge ersatzgeschwächt antreten. Dennoch entwickelte sich vor rund 350 Besuchern ein intensives Match, in dem die Hausherren von Beginn an entschlossen auftraten. Bei der ersten Chance zögerte Patrick Werner zu lange, sodass der Schuss des 29-Jährigen aus kurzer Distanz geblockt wurde. Nach einer Viertelstunde klopften aber auch die Altenberger an, als nach einem Schuss aus halblinker Position der Ball an die Stange klatschte. Das Team von Neo-Coach Stefan Hinterkörner bestimmte das Geschehen über weite Strecken und schlug aus seiner Überlegenheit nach 35 Minuten Kapital - nach einer kurz abgespielten Ecke zog Michal Strapek in den Strafraum, der neue Legionär aus Tschechien scheiterte zunächst an Gästegoalie Florian Peyrl, Philipp Haiböck stand aber goldrichtig und versenkte die Kugel. Kurz danach wurde Strapek im Altenberger Strafraum zu Fall gebracht - beim fälligen Elfmeter scheiterte Kapitän Simon Sonnberger jedoch an Keeper Peyrl, weshalb es bis zur Pause bei der knappen Freistädter Führung blieb.

Hinterkörner-Elf legt drei Tore nach

Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Edlmayr begegneten sich die Mannschaften mit offenem Visier. Die Gäste waren in der Anfangsphase des zweiten Durchgangs um den Ausgleich bemüht, konnten aber keine klaren Chancen kreieren. Nach einer knappen Stunde brandete im Stadion wieder Jubel auf, als Robert Hartl das Spielgerät aus halbrechter Position im langen Eck unterbrachte. Mitte der zweiten Hälfte durften die heimischen Fans abermals jubeln - nach einem Angriff über die linke Seite und einem Pass in den Rückraum, bugsierte Mathias Graser das Leder mit der Innenseite ins lange Eck. Drei Minuten später war die Messe endgültig gelesen, als Strapek aus 18 Metern mit links abzog und den Ball ins linke Kreuzeck setzte.

Gäste beweisen Moral und betreiben Ergebniskorrektur

Nach dem vierten Treffer stellten die Hausherren das Spielen ein, während die Jaksch-Elf nicht aufsteckte und Moral bewies. Am Beginn der Schlussviertelstunde hatten auch die Gäste Grund zur Freude - nach einem Konter und einem Missverständnis zwischen SV-Schlussmann Alexander Schwingshandl und einem Verteidiger, setzte sich Wolfgang Wolkerstorfer im Zweikampf durch und zog ab, das Leder wurde abelenkt und schlug im Freistädter Kasten ein. In der Schlussminute durfte sich der Vizemeister der vorletzten Saison über einen weiteren Treffer freuen, als SV-Keeper Schwingshandl mit einem weiten Ball einen Angriff initieren wollte, das Leder jedoch abgefangen wurde und Manuel Leibetseder den 4:2-Endstand besiegelte.

Christian Weilguny, Sportlicher Leiter SV Freistadt:
"Auch wenn es aufgrund der Ausfälle nicht einfach war, war der Sieg nach der letzwöchigen Pleite ungemein wichtig. Bis zum 4:0 war die Leistung in Ordnung und konnten das Match verdientermaßen gewinnen. Um den Anschluss ans Vorderfeld der Tabelle nicht zu verpassen, sollten wir am nächsten Samstag, im Auswärtsspiel gegen Aufsteiger Haslach, einen Dreier nachlegen".

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