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2:1! TSU Hofkirchen/M.-Stürmer dreht "Sechs-Punkte-Spiel" bei Comeback im Alleingang

Am 22. Spieltag der Bezirksliga Nord empfing die TSU Hofkirchen/M. den SV Hellmonsödt zu einem klassischen "Sechs-Punkte-Spiel" im Abstiegskampf. Im Duell zwischen dem Zehntplatzierten und dem Tabellenzwölften ging es für beide Teams um "big points". Nach einer 1:2-Niederlage im Hinspiel drehten die Mannen von Trainer Peter Wiesinger am Samstag den Spieß um, behielten mit dem gleichen Ergebnis die Oberhand und entfernten sich mit dem zweiten "Dreier" binnen Wochenfrist vom "Strich". Der SVH hingegen musste die dritte Niederlage in Serie einstecken und schwebt nach der siebenten Pleite im neunten Rückrundenspiel weiterhin in aktuer Abstiegsgefahr.

 

SVH-Keeper Seyr verwandelt Elfmeter zur verdienten Gäste-Führung

TSU-Coach Wiesinger musste fünf Stammkräfte vorgeben, weshalb die ersatzgeschwächten Hofkirchener vor rund 150 Besuchern überhaupt nicht ins Spiel fanden. Beiden Mannschaften war die Bedeutung dieser Partie bewusst, weshalb hüben wie drüben zunächst nervös und vorsichtig agiert wurde. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gäste das Kommando und starteten einige vielversprechende Angriffe. Die Hellmonsödter kreierten auch drei exzellente Chancen, TSU-Schlussmann Klaus Aichbauer machte diese jedoch allesamt zunichte. In Minute 45 war Hofkirchens Nummer eins aber machtlos, als die heimische Defensive nicht sortiert war und Marco Kalischko im eigenen Strafraum ein Foul beging - Gästegoalie Dominik Seyr schnappte sich den Ball und verwandelte den fälligen Elfmeter zum 0:1-Pausenstand.

Hofkirchener Joker sticht zwei Mal

Nach schwachen 45 Minuten seines Teams nahm Hofkirchens Übungsleiter einen Doppeltausch vor und brachte neben Nemanja Vidovic auch Christian Reiter ins Spiel, der seine Karriere aus privaten Gründen vor drei Jahren beendet hatte, aufgrund der Personalnot wurde der inzwischen 31-jährige Stürmer aber reaktiviert und kam quasi von der Baustelle zum Sportplatz. Nach dem Wiederanpfiff des souveränen Schiedsrichter Greinecker brachten die neuen Akteure frischen Wind ins Spiel der TSU. Die Hausherren verzeichneten in Durchgang zwei mehr Ballbesitz und intensivierten ihre Offensivbemühungen. Die Gästeelf von Coach Daniel Matischek blieb zwar aktiv, die Angriffe des SVH waren aber nicht mehr zwingend. Am Beginn der Schlussviertelstunde kippte das Spiel. Zunächst lupfte David Boros den Ball über die Hellmonsödter Hintermannschaft, Christian Reiter ließ sich nicht zwei Mal bitten und glich eiskalt aus. 60 Sekunden später durften die heimischen Fans abermals jubeln, als Daniel Reiter die Kugel hinter die Verteidigung der Gäste schlug, Christian Reiter erneut goldrichtig stand auf 2:1 stellte. Die Hofkirchener hatten durch einen Doppelschlag die Siegerstraße erreicht und standen fortan hinten zumeist recht sicher, zwei Mal hatte die Matischek-Elf allerdings die Chance auf den Ausgleich. Zunächst konnte TSU-Kapitän Fabian Mairhofer im Zweikampf mit Hellmonsödt Torjäger Michael Schwarz eine brenzlige Situation im letzten Moment bereinigen. Wenig später war Goalie Aichbauer bei einer guten Einschussgelegenheit der Gäste nicht zu bezwingen. Die Wiesinger-Elf brachte den hauchdünnen Vorsprung ins Ziel und durfte sich über drei ungemein wichtige Punkte freuen.

Martin Pirkelbauer, Sportlicher Leiter TSU Hofkirchen/M.:
"Nach einer schwachen ersten Halbzeit haben wir uns in Durchgang zwei erheblich gesteigert und nicht unverdient gewonnen. Allerdings wäre ein Unentschieden möglicherweise gerechter gewesen. Hätten die Gäste vor der Pause ein zweites Tor gemacht, wäre die Partie wohl entschieden gewesen. So konnten wir das Spiel drehen, einen überaus wichtigen Sieg feiern und uns im Kampf um den Klassenerhalt etwas Luft verschaffen".


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