ATSV Stadl-Paura: "Der Käse ist noch nicht gegessen"

Nach zwei Siegen in Folge und der Rückeroberung der Tabellenführung, musste der ATSV CAFE LUNA Stadl-Paura in der 24. Runde der Bezirksliga Süd im Seestadion der Union RAIKA Regau antreten. Eine unangenehme Aufgabe, denn die Schachner-Elf benötigt dringend Punkte im Abstiegskampf und musste sich zudem im Hinspiel durch ein Tor von Genadi Petrov erst in der Nachspielzeit geschlagen geben.

Auf den Torjäger musste Stadl-Pauras Trainer Albert Kabashi am Samstag jedoch verzichten, laboriert Petrov derzeit an einer Knöchelverletzung. "Inzwischen sind zwar die im Verlauf der Rückrunde verletzten Spieler wieder fit, nur Petrov ist angeschlagen. Aber das Fehlen des Goalgetters schmerzt ganz besonders, kann doch Petrov ein Spiel im Alleingang entscheiden", so Kabashi, dessen Mannschaft in Regau sofort das Heft in die Hand nahm und bereits nach einer Viertelstunde in Führung ging, als der momentan in guter Form agierende Bernhard Fischill mit einem Schiuss ins lange Eck das 0:1 erzielte.

30 Minuten waren gespielt, als Alexander Machtlinger das scheinbar vorentscheidende 0:2 gelang. Doch beinahe postwendend kam der Tabellenvorletzte durch Ralf Fluch zum Antschlusstreffer. "Hätten wir nicht gleich ein Gegentor kassiert, wäre der Sieg wohl wesentlich deutlicher ausgefallen. Doch danach hat man deutlich gemerkt, dass die Spieler im Titelkampf angespannt und nervös sind", weiß Albert Kabashi, der um die drei Punkte bis zum Schluss bangen musste.

"In der zweiten Halbzeit hätten wir die Partie vorzeitig entscheiden können, haben aber drei, vier tolle Möglichkeiten ausgelassen. Aber wichtig war, dass wir am Ende den Pflichtsieg einfahren konnten", sagt der Trainer der Stadlinger. Erst in der Nachspielzeit wurde das Match endgültig entschieden, als nach Vorarbeit von Fischill Legionär Miroslav Fabry den 3:1-Erfolg des ATSV Stadl-Paura fixierte, der nur aufgrund der um vier Treffer besseren Tordifferenz gegenüber Thalheim an der Tabellenspitze steht.

"Wir sind seit acht Runden ungeschlagen und sieht es derzeit auch ganz gut aus, doch der Käse ist noch nicht gegessen, stehen uns doch mit Frankenburg und Lambach noch zwei ganz schwere Gegner bevor. Wir wollen die beiden letzten Spiele gewinnen und könnten eine tolle Saison mit dem Meistertitel krönen. Doch läuft es ganz dumm, dann könnten am Ende sogar zwei Siege zu wenig sein, sollten wir nach 26 Runden das schlechtere Torverhältnis aufweisen", will Albert Kabashi an ein mögliches Horrorszenario derzeit aber noch keinen Gedanken verschwenden.


Günter Schlenkrich

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