Das „Wunder von Stegersbach“ - ÖFB-U17 gewinnt mit Schasching-"Doppelpack" 4:2

Mit einer unglaublichen „Aufholjagd" begeisterte am Samstag Österreichs U17-Nationalelf im Entscheidungsspiel gegen Tabellenführer Belgien in Stegersbach : die Schützlinge von Teamchef Markus Hackl gewannen nach einem 0:2 Rückstand noch mit 4:2 (1:2) und nehmen an der U17-EM-Endrunde der besten acht Teams Europas von 5. bis 17. Mai in Bulgarien teil.

 

 

Die ÖFB-Elf startete mit: Krammer; Magerl, Salzgeber, Kapitänin Kröll, Pfanner; Hillebrand, Brunmair, Sarac, Purtscheller; Schasching, Edlinger.
Von Beginn an versuchten die jungen Österreicherinnen, die kompakte Elf Belgiens mit konsequentem Pressing zu bezwingen. In der achten Minute tankte sich Purtscheller links durch und zwang Belgiens Torhüterin zu einer Glanzparade. Erst in der 14. Minute landete der erste belgische Angriff weit neben Österreichs Tor, trotz Feldüberlegenheit Österreichs schienen die „Red Flames" nicht in echte Verlegenheit zu bringen.

 Trotz Feldvorteils 0:1 und 0:2-Rückstand

In der 36. Minute fiel dann völlig entgegen dem Spielverlauf die 1:0-Fürhung der Gäste und in der 42. Minute sogar per Kopf nach einem Eckball das 0:2 aus Sicht der Gastgeberinnen. Trotz des frustrierenden Zwischenstandes resignierte die Hackl-Elf nicht, Purtscheller konnte in der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte im Strafraum nur regelwidrig gestoppt werden, den verhängten Elfmeter verwandelte Schasching sicher zum 1:2- Anschlusstreffer.


„Last Minute" von 2:2 auf 4:2

Nach der Pause kämpfte Österreich unverdrossen weiter und wurde in der 61. Minute mit dem Ausgleich zum 2:2 durch Schasching  belohnt, die mit ihrem  "Doppelpack" den Vorsprung Belgiens egalisierte. Das Spiel nahm an Härte zu, weil Österreich drängte und als kaum jemand damit rechnete, kehrte das Spielglück zu den aufopfernd kämpfenden und spielenden Österreicherinnen zurück: in der 91. Minute markierte Purtscheller aus einem Getümmel das 3:2, eine Minute später patzte Belgiens Abwehr und Katja Wienerroither rollte die Kugel zum 4:2 ins Netz und damit auf „Zero" für die Favoritinnen, denen ein 2:0-Vorspung nicht zum Punktegewinn reichte. Anders als das A-Team beim Zypern-Cup, wo es zwei Mal ein Remis gab, hatten sich die Mädels nach einem 0:2 noch mit vier Toren das Endrunden-Ticket gesichert!


Nach 2013 wieder bei einer U 17- EM-Endrunde

Unter dem damaligen U17-Teamchef Dominik Thalhammer hatte sich die Elf 2013 für die Finalrunde in England qualifiziert und Platz fünf belegt. Herzlichen Glückwunsch den „Nachfolgerinnen", Cheftrainer Markus Hackl und seinem gesamten Betreuer- Team!

 

 


Helmut Pichler

 

 

 


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