„Stefan Unterberger bringt als Trainer das mit, was wir haben wollen!“ – Thomas Weissenböck im Interview

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert: Nachdem bekannt geworden war, dass sich Miron Muslic, der die Jungen Wikinger Ried in der Hinrunde der Oberösterreich-Liga betreut hatte, fortan ausschließlich auf seine Tätigkeit als Co-Trainer bei den Profis konzentrieren wird, waren die Verantwortlichen auf der Suche nach der bestmöglichen Nachfolgelösung. Gestern verkündete man, dass das Duo Thomas Weissenböck als Cheftrainer und Stefan Unterberger als Teamchef die neuen starken Männer bei den Jungen Wikingern sind. Im Interview mit Ligaportal.at erklärt Thomas Weissenböck unter anderem, was hinter genannten Termini steckt und wie die Kompetenzverteilung konkret aussieht.

 

Ligaportal.at: „Wie kann man sich die neue Lösung vorstellen? Welche Aufgaben kommen Stefan Unterberger beziehungsweise Ihnen zu?“

Thomas Weissenböck: „Stefan ist ein junger Trainer, der sich noch mitten in der Ausbildung befindet. Er macht gerade die A-Lizenz. Er wird die Mannschaft betreuen, die Trainings leiten und die Aufstellung machen. Dies erfolgt in Absprache mit mir. Ich werde ihm also dabei helfen und meine Erfahrung weitergeben.“

Ligaportal.at: „Wo hat Stefan Unterberger bislang Trainererfahrungen gesammelt?“

Thomas Weissenböck: „Er war zunächst in Schlüßlberg. Bei uns war er dann bei der U18 und später bei den Jungen Wikingern Co-Trainer von Miron Muslic. Er ist ohnehin in den gesamten Akademieprozess integriert.“

SVR JungeWikinger 1901

Ligaportal.at: „Wo sehen Sie Stefan Unterbergers Stärken als Trainer?“

Thomas Weissenböck: „Er bringt das mit, was wir haben wollen. Er besitzt eine gewisse Schärfe, hat eine gute Ansprache und einen guten Zugang zu den Spielern. Er kennt die Mannschaft sehr gut. Außerdem hat er einen hohen Fußballsachverstand und gute taktische Ideen. Wir vertrauen ihm. Im Sommer wird man dann sehen, wie es weitergeht.“

Ligaportal.at: „Was muss ein junger Spieler mitbringen, um den Sprung zu den Profis zu schaffen?“

Thomas Weissenböck: „Geduld. Der Übergang zu den Profis kann sehr mühsam und zweitaufwändig sein. Mit 17 oder 18 Jahren kommt man zu den Amateuren. Es gilt dann, sich im körperlichen Bereich zu verbessern. Die Spieler müssen mehr Robustheit erlangen und leistungsfähiger werden. Natürlich braucht es auch etwas Glück. Aber Geduld ist für mich der entscheidende Punkt. Manchmal dauert es etwas länger. Man muss aber konzentriert den Weg gehen und mehr tun als andere. Das Beispiel Arne Ammerer zeigt das etwa.“

Ligaportal.at: „Wie bewerten Sie die Arbeit von Miron Muslic?“

Thomas Weissenböck: „Er war schon mein spielender Co-Trainer bei den Rieder Amateuren. Ich habe damals schon gesehen, dass er viel mitbringt, vor allem was Persönlichkeit und Fachwissen betrifft. Er war dann Cheftrainer der U18 und der Jungen Wikinger. Er hat seine Arbeit bislang sehr gut gemacht. Natürlich ist es schade. Aber er hat sich diesen nächsten Schritt als Co-Trainer bei den Profis verdient.“

Ligaportal.at: „Welche Zielsetzung verfolgen die Jungen Wikinger in der Rückrunde der Oberösterreich-Liga?“

Thomas Weissenböck: „Mit dem vierten Rang sind wir sehr gut positioniert. Wir wollen uns auf keinen Fall verschlechtern. Zudem gilt es, die jungen Spieler an den Profibereich heranzuführen. Beide Ziele gilt es zu erreichen. Das ist ein Spagat, der nicht einfach ist. Genau hier möchte ich mich aber mit meiner Erfahrung einbringen.“

 

Fotocredit: SV Ried

 

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