„Die Hoffnung schwindet von Tag zu Tag!“ – Weißkirchens Sektionsleiter Fritz Pflug im Interview

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert: Schon seit mehreren Jahren besticht die SPG Weißkirchen/Allhaming mit brutaler Konstanz. Mehrere Faktoren sorgten dafür, dass die Truppe zunächst in die Oberösterreich-Liga aufstieg und sich in einem weiteren Schritt dort festigte, um sich in der jüngeren Vergangenheit dann zu einem echten Top-Team zu mausern. Bei genauerer Betrachtung der Umstände fällt aber auf, dass insbesondere einer Person in dieser Erfolgsstory eine absolut zentrale Rolle zukommt. Ligaportal.at sprach mit Sektionsleiter Fritz Pflug.

 

Ligaportal: Wird im Frühjahr noch einmal der Ball rollen?

Pflug: „Bis vorige Woche haben wir schon darauf gehofft. Von Tag zu Tag und von Woche zu Woche schwindet diese Hoffnung jetzt aber. Man braucht einfach fünf bis sechs Wochen Vorbereitung und davon vier Wochen mit Körperkontakt. Das wird nicht möglich sein. Wir haben als Stichtag den 12. April ausgemacht. Bis dahin sollte ein halbwegs normaler Trainingsbetrieb möglich sein. Das wird sich Stand jetzt aber nicht ausgehen.“

Ligaportal: Was macht das mit der Stimmung im Verein? Wie steht es um die Motivation der Spieler?

Pflug: „Wir haben vor in etwa einem Monat für zwei Wochen auf dem Platz trainiert. Wir haben uns in dieser Menge seit 30. Oktober des Vorjahres nicht gesehen. Dementsprechend befreiend war es, als wir alle wieder zusammengekommen sind. Wir haben uns an das Hygienekonzept von Wallern und Bad Schallerbach angehängt. Dank des einen oder anderen OÖ-Ligisten wurde das aber gekippt. Das ist natürlich frustrierend. Die Spieler absolvieren nun ihre Läufe. Das sind aber alles Fußballer. Die wollen einen Ball dabeihaben. Die aktuelle Situation drückt ziemlich auf das Gemüt.“

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Ligaportal: Ein anderes Thema – Euer Coach Alfred Olzinger ist der am längsten dienende Trainer der Oberösterreich-Liga. Was braucht es, um über einen derartig langen Zeitraum erfolgreich zusammenzuarbeiten?

Pflug: „Alfred ist seit September 2012 beim Verein. Er ist nach dem Abstieg aus der Oberösterreich-Liga gekommen. 2014 gelang dann der Aufstieg. Wir hatten in der Folge unterschiedliche Saisonen, was den Tabellenrang betrifft. Wir haben auch einmal gegen den Abstieg gespielt. Wichtig war, dass wir nie die Nerven verloren haben. Speziell in den vergangenen zweieinhalb Jahren haben wir uns im obersten Tabellendrittel festgesetzt. Alfred hat eine ruhige Art, eine hohe Kompetenz und ein großes Netzwerk. Menschlich ist er zudem top. Bei Transfers hat er vielleicht das größte Mitspracherecht. In diesem Zusammenhang hatte er immer wieder ein gutes Gespür. Schon seit längerer Zeit halten wir an 80% des Stamms fest und verstärken uns nur punktuell. Das macht uns stark. Wir sind eine eingespielte Truppe, ein verschworener Haufen.“

Ligaportal: Stichwort punktuelle Verstärkungen – In der Wintertransferperiode gab es keine einzige Neuverpflichtung. Gibt es schon Pläne für den Sommer?

Pflug: Eine diesbezügliche erste Sitzung gab es vor einem Monat. Wir wollen mit 80 bis 90% der Spieler weitermachen. Der Kader ist klein. Mit Christoph Martin gibt es einen Langzeitverletzten, der im Sommer noch nicht so weit sein wird nach seinem Kreuzbandriss. Ihn müssen wir eventuell ersetzen. Ich denke da an einen gestandenen, arrivierten Innenverteidiger.“

 

Fotocredit: Klaus Haslinger

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