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Rückkehr der ehemaligen Nummer eins sorgt für offenen Kampf zwischen den Pfosten – St. Valentins Trainer Peter Riedl im Interview

Spektakel war jedenfalls garantiert bei Hinrundenspielen der Oberösterreich-Liga mit Beteiligung des ASK Case IH Steyr St. Valentin. Es war dieser Mix aus einer brutalen Offensivwucht, welche insbesondere Ex-Profis wie Thomas Fröschl, Daniel Guselbauer oder Thomas Himmelfreundpointner verkörpern, und einer defensiven Instabilität, welcher genannten Matches eine außergewöhnliche Note verlieh, bei allen, die es mit den Niederösterreichern halten, aber für die vorherrschenden Emotionen Freude und Enttäuschung in auffallend kurzen Abständen sorgte. Ligaportal.at sprach mit Trainer Peter Riedl.

 

Ligaportal: Den ersten Transfer habt ihr schon eingetütet. Torhüter Tobias Jetzinger kommt aus der Regionalliga Bayern zu euch zurück. Valerian Hüttner und Aleksandar Dragojevic sind in der Hinrunde je sechs Mal zwischen den Pfosten gestanden. Wer wird die Nummer eins im Frühjahr sein?

Riedl: „Tobias war verliehen. Wir wären mit ihm auch als Nummer eins in die aktuelle Saison gegangen, wenn sich für ihn nicht die Möglichkeit ergeben hätte, in die Regionalliga Bayern zu wechseln. Das wollten wir ihm nicht verwehren. Dort lief es für ihn dann aber nicht, wie erhofft. Wir haben nun vier Torhüter für zwei Mannschaften. In der Kampfmannschaft wird es einen offenen Kampf zwischen Tobias und Valerian geben. Das sind zwei sehr gute Tormänner für die Oberösterreich-Liga mit Ambitionen nach oben. Für die zweite Mannschaft haben wir zwei überragende Keeper.“

Ligaportal: Sehen Sie auf anderen Positionen noch Bedarf?

Riedl: „Im Herbst gab es eine Phase, in der sich die Mannschaft quasi von selbst aufgestellt hat, weil wir so viele Ausfälle hatten. Der Kader umfasste damals 17 Feldspieler und drei Torhüter. Nun sollten wir schauen, dass wir auf 18 bis 19 Feldspieler und vier Torhüter kommen. In der Breite sehe ich also Bedarf. Es wäre toll, wenn wir einen jungen, bissigen und variabel einsetzbaren Akteur bekommen würden. Solche Spieler sind aber begehrt.“

Valentin Jubel Haslinger

Ligaportal: Im Herbst wart ihr zwischenzeitlich Tabellenführer. In der Folge geriet der Motor aber sichtlich ins Stottern. Wo müssen Sie als Trainer konkret ansetzen, dass ihr im Frühjahr mehr Konstanz an den Tag legen und somit insgesamt noch erfolgreicher agieren könnt?

Riedl: „Wir müssen defensiv stabiler und cleverer werden. Es wird darum gehen, wie wir Rückschläge verkraften und wie wir verhindern können, dass wir gleich drei, vier oder fünf Gegentore schlucken.“

Ligaportal: Wie ist das Heimtraining bei euch aktuell organisiert?

Riedl: „Wir haben direkt nach Ende der Hinrunde noch einen Lauftest gemacht. Die Spieler haben also ihre Daten. Ich denke, dass wir bis 10. Jänner nicht zusammenkommen werden. Bis dahin müssen sie ein Laufprogramm absolvieren. Dieses sieht grundsätzlich drei Läufe pro Woche vor. Dazu kommen noch gewisse Stabi-Inputs. Die Spieler sind also versorgt.“

 

Fotocredit: Klaus Haslinger


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