SPG Pregarten kassiert deutliche Niederlage gegen Edelweiß Linz

INTERSPORT Stöcker aus Eferding präsentiert:

380 Zuschauer fanden sich Freitag Abend in der Kornspitz-Arena ein und hofften auf den zweiten Saisonsieg ihrer SPG Pregarten im Spiel gegen Union Edelweiß Linz. Nach einer guten Anfangsphase kassierten die Hausherren schon bald eine rote Karte. Mit einem Mann weniger konnten die Mühlviertler gegen spielstarke Linzer nichts ausrichten und mussten sich letztlich klar mit 1:4 geschlagen geben. Mit der vierten Niederlage im sechsten Spiel ist die Elf von Ronald Riepl vorerst am Tabellenende der Oberösterreich-Liga angekommen.


Pregarten schon früh dezimiert

Die SPG Pregarten erwischt einen guten Start und findet nach wenigen Minuten die erste Möglichkeit vor. Nach einem schnell abgespielten Freistoß von Mathias Haider bringt sich Sebastian Schröger geschickt in Position, seinen aufs lange Eck gezirkelten Schuss taucht jedoch Edelweiß-Schlussmann Klaus Schützeneder aus der Ecke. Auch die wieselflinken Cem Aygün und Zdenek Linhart werden über Konter gefährlich und hätten durchaus die Führung besorgen können, da waren noch keine 10 Minuten gespielt. Das Spiel bleibt weiterhin unterhaltsam und liefert nach einer Viertelstunde den ersten Aufreger. Pregarten-Goalie Ales Pavelec geht im Strafraum etwas ungestüm in den Zweikampf mit einem Gegenspieler, die Pfeife von Schiedsrichter Johannes Weilhartner bleibt aber stumm. Nur wenige Momente später läuft Edelweiß-Angreifer Philipp Frühwirth auf das Tor von Pavelec zu, der Keeper greift nach dem Ball, befindet sich allerdings schon außerhalb des Strafraums und verhindert somit klar eine Torchance. Der Unparteiische zögert keine Sekunde und zeigt Pavelec den roten Karton wegen Torraub. Den fälligen Freistoß setzt der diesmal wieder sehr stark spielende Saldin Pezic nur knapp am langen Eck vorbei. Die Linzer werden nun aktiver und nehmen langsam aber sicher das Heft in die Hand. Die Hausherren halten mit einem Mann weniger aber gut dagegen und gehen nach 35 Minuten sogar in Führung. Wieder werden die Mühlviertler über einen blitzschnellen Konter gefährlich. Diesmal verwertet Zdenek Linhart nach mustergültigem Zuspiel von Sebastian Schröger zum 1:0. Die Freude auf den gut gefüllten Rängen wird jedoch im Keim erstickt. Innerhalb von zehn Minuten drehen die Linzer das Spiel. Erst stellt Philipp Frühwirth per Halbvolley den Ausgleich her. Dann spielt der gut aufgelegte Nedim Duric den Ball ideal auf den im Rückraum lauernden Yigit Yilmaz, der das 2:1 besorgt. Kurz vor dem Pausenpfiff finden die Blau-Weißen eine 4:1-Überzahl nach einem Konter vor und vollenden diesen durch den erst 17-jährigen Filip Breskic. Mit dem 3:1 für Edelweiß Linz geht eine spannende erste Halbzeit zu Ende.

 

Edelweiß lässt nichts anbrennen

„Den Ball in den eigenen Reihen halten und den Gegner laufen lassen“ – die Vorgabe für die zweite Halbzeit von Edelweiß Co-Trainer Mario Jaksch, der wieder einmal Andi Gahleitner an der Seitenlinie vertreten durfte. Der eigentliche Chefcoach der Linzer ist zur Zeit mit dem U21-Nationalteam unterwegs. Edelweiß hat das Geschehen nun weitgehend im Griff und lässt dem Gegner durch geschickte Seitenwechsel nur wenig Chancen Zugriff auf das Spiel zu erlangen. So sind es weiter die Hauptstädter, die für Torraumszenen sorgen. In der 67. Minute knallt Manuel Pichler mit einem wuchtigen Schuss das Leder über die Latte. Kurz darauf vergibt Philipp Frühwirth mit einer Volley-Abnahme aus kurzer Distanz. Von der Mannschaft von Ronald Riepl sind im zweiten Durchgang kaum noch Aktionen in der Offensive zu sehen. Die beste Möglichkeit ergibt sich aus einem Freistoß von der Strafraumgrenze, den aber Klaus Schützeneder wegfausten kann. Kurz vor Spielende setzt sich Cem Aygün im Laufduell durch, sein Schuss streicht aber knapp an der rechten Stange vorbei. So bleibt es letztlich beim verdienten 4:1-Auswärts-Erfolg von Edelweiß Linz, dem zweiten Sieg der Saison. Bei den Pregartnern hingegen wartet man seit dem 2:1 gegen Union Perg Mitte August auf einen vollen Erfolg.

 

Stimme zum Spiel

Mario Jaksch (Co-Trainer Edelweiß Linz): Wir wussten, dass Pregarten mit den beiden schnellen Stürmern sehr gefährlich im Konter ist. Es war ärgerlich, dass wir durch so eine Situation in Rückstand geraten sind. Die Mannschaft hat dann aber toll reagiert und eiskalt zugeschlagen. In der Pause haben wir besprochen etwas mehr Ruhe ins Spiel zu bringen und Ball und Gegner bestmöglich laufen zu lassen. Ich denke, das ist uns auch gut gelungen. Ein Lob auch an den jungen Schiedsrichter heute, für mich hat er eine sehr gute Leistung gezeigt.

Die Besten:

Edelweiß Linz: Saldin Pezic (ZM), Nedim Duric (LM), Philipp Frühwirth (ST)

 

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