1. Klasse Mitte

Union St. Marien: "Es muss ein klarer Aufwärtstrend erkennbar sein"

In der vergangenen Saison war die Union St. Marien in der Gruppe Ost aktiv, absolvierte eine bärenstarke Meisterschaft und kam als Dritter ins Ziel. Nach einem Wechsel in die 1. Klasse Mitte verlor der Liga-Neuling das Vorderfeld der Tabelle früh aus den Augen und belegte in der Hinrunde nur den neunten Rang. "Grundsätzlich wollten wir uns weiter vorne platzieren, hatten im Herbst aber mit einer schwierigen Personalsituation zu kämpfen und mussten aus verschiedenen Gründen - verletzungsbedingt, Studium oder Bundesheer - vier bis sechs Spieler vorgeben, weshalb die nötige Qualität gefehlt hat", erklärt Obmann Markus Platzl.

 

Holpriger Start - zu viele Gegentore

Die Union tat sich in der neuen Liga von Beginn an schwer und zog in den ersten fünf Runden drei Mal den Kürzeren. In den folgenden sieben Spielen standen drei weiteren Niederlagen zwei Siege gegenüber, ehe Kapitän Hannes Pfistermüller und Co. die Hinrunde mit einem "Dreier" bei Neue Heimat Linz beendeten. "Im Vorjahr hat nahezu alles gepasst und haben eine tolle Saison gespielt. Aufgrund der angesprochenen Personalprobleme ist der Kader im Herbst an seine Grenzen gestoßen", so Platzl, der sich über je zwei Heim-und Auswärtssiege freuen konnte. Die Kicker aus St. Marien trafen immerhin 25 Mal ins Schwarze, kassierten jedoch ebenso viele Gegentore. "Nach dem Karriereende von Marco Koll hat in der Defensive die nötige Stabilität gefehlt und haben zu viele Tore erhalten. Zudem hat uns auch das berufsbedingte Fehlen von Michael Wiesinger geschmerzt", weiß Markus Platzl.

 

Keine Transfers - Trainingslager in der Steiermark

Nach der mäßig erfolgreichen Hinrunde hat sich in St. Marien der Kader nicht verändert. "Wir wollten den Kader nicht verändern und haben im Winter keine Transfers getätigt. Aber wie es aussieht normalisiert sich die Personalsituation, sollte im neuen Jahr der gesamte Kader weitgehend zur Verfügung stehen", begründet der Obmann die ereignislose Übertrittszeit. Der Tabellenneunte hat bereits fünf Testspiele in den Beinen: 5:3 gegen Kopfing, 3:2 gegen St. Pantaleon/Erla, 1:1 gegen Steinhaus, 0:3 gegen SC Marchtrenk und 2:3 gegen Enns. Am kommenden Donnerstag schlagen die Kicker ihre Zelte in der Steiermark auf und halten in Gnas ein Trainingslager ab.

 

Obere Tabellenhälfte im Visier

In St. Marien ist man zuversichtlich, den Pfeil in die richtige Richtung drehen zu können. "Zunächst geht es darum, eine ernste Abstiegsgefahr nicht aufkommen zu lassen und den Klassenerhalt frühzeitig zu fixieren. Demzufolge ist der Start ungemein wichtig und sollten von Beginn an konstant punkten", so Platzl. "Große Sprünge sind im Frühjahr keine möglich, streben aber eine Rangverbesserung an und sollten zumindest in die obere Hälfte der Tabelle klettern können. Egal auf welchem Platz wir am Ende landen, im Frühjahr muss ein klarer Aufwärtstrend erkennbar sein".

 

Zugang:
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Abgang:
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Transferliste

Bisherige Testspiele:
5:3 gegen Union Kopfing (1NW)
3:2 gegen SC St. Pantaleon/Erla (1NO)
1:1 gegen Union Steinhaus (2MW)
0:3 gegen SC Marchtrenk (OÖL)
2:3 gegen Ennser SK (BLO)

Testspiele-Übersicht

 

Günter Schlenkrich 

 

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