Taiskirchen: "Trainingsbeteiligung ist gewaltig"

"Nach der guten Leistungen in der Herbstsaison der 2. Klasse West möchten wir uns gerne weiterhin im Vorderfeld der Tabelle präsentieren. Aber die Mannschaft ist sehr jung, weshalb sich die Frage stellt, ob sie dem Druck standhält. Im letzten Hinrundenspiel war das nicht der Fall, als wir gegen Mit-Konkurrent Schildorn eine Heimniederlage haben einstecken müssen", ortet Eduard Gadermayr, Sektionsleiter der Union Raiffeisen Taiskirchen ein Fragezeichen. Fix ist hingegen, dass sich die Mannen von Trainer Karl Schusterbauer seit knapp drei Wochen intensiv auf die Rückrunde vorbereiten.

Die Spieler des Tabellenvierten haben am 27. Januar das Training wieder aufgenommen und auch bereits ein Testspiel bestritten. "Gegen Riedau haben zwar 0:2 verloren, das Spiel hat aber seinen Zweck als Bewegungstherapie erfüllt. Zudem hat die Mannschaft seit langer Zeit erstmals wieder einen Ball gesehen", so Gadermayr. "Denn bislang konnten wir vorwiegend nur in der Halle trainieren und sind sehr viel gelaufen. Trotzdem ist die Trainingsbeteiligung gewaltig, werden die drei wöchentlichen Einheiten jeweils von zumindest 20 Leuten besucht."

Für das kommende Wochenende ist das nächste Testspiel geplant. "Es ist aber fraglich ob die Partie gegen Lambrechten stattfinden kann. Dafür freuen wir uns schon auf das Trainingslager, welches wir von 1. bis 4. März in Kapfenberg abhalten. Dabei wird erstmals richtig mit dem Ball gearbeitet werden können, steht in der Steiermark der technisch/taktische Bereich im Vordergrund", weiß der Sektionsleiter, der im Winter keine Transfers tätigte. Bis auf die Rückkehr von Mittelfeldspieler Dominik Auer, der nach einem Auslandsstudium wieder zur Verfügung steht, hatr sich der Kader nicht verändert.

Verändern soll sich im Frühjahr unter Umständen die Platzierung, liebäugeln die Taiskirchener insgeheim mit einem Aufstiegs- bzw. Relegationsplatz, zumal die Schusterbauer-Elf von der Tabellenspitze nur durch vier Punkte getrennt ist und auf den zweiten Rang nur ein einziger Zähler fehlt. "Natürlich möchten wir im Aufstiegskampf mitmischen - aber das haben viele andere Mannschaften auch vor. Nach dem Wechsel in die neue Liga war der Aufstieg nicht geplant - und ist es auch jetzt nicht", will Eduard Gadermayr den Druck von der Mannschaft nehmen.


Günter Schlenkrich

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