Angespannte Kadersituation bei der Union Arnreit – Trainer Thomas Dollhäubl im Interview

In der vergangenen Wintertransferperiode musste die Union M-TEC Arnreit aus der Bezirksliga Nord einen vergleichsweise schmerzhaften Abgang verzeichnen. Mit Tobias Koblmüller schloss sich eine einst tragende Säule des Teams dem Ligakonkurrenten aus Julbach an. Auf dem Transfermarkt wurde man in der Folge nicht mehr tätig. Das wird voraussichtlich auch in der aktuellen Sommerübertrittszeit so bleiben. Weil weitere Akteure in naher Zukunft nur eingeschränkt zur Verfügung stehen werden, ist die Personalsituation, mit der sich Trainer Thomas Dollhäubl konfrontiert sieht, wahrlich keine einfache. Ligaportal.at sprach mit ihm.

 

Ligaportal: Wie beurteilen Sie den Abgang von Tobias Koblmüller?

Dollhäubl: „Das war ein wichtiger Spieler für uns. Ein derartiger Wechsel schmerzt natürlich sehr. Dazu kommt, dass im Herbst mit Jan Hofer ein junger Akteur nur bedingt zur Verfügung stehen wird. Er geht nach Wien studieren. Simon Gahleitner, ein weiterer Youngster, ist noch länger verletzt. Es wird eng werden. Wenn sich ein Transfer ergeben sollte, bin ich als Trainer nicht abgeneigt. In Arnreit ist die Philosophie aber klar: Es wird kein Geld ausgegeben in dieser Hinsicht.“

Ligaportal: Mit welcher Zielsetzung werdet ihr in die neue Saison starten? Ist die Landesliga irgendwann einmal ein Thema oder ist diese mit den Vereinsstrukturen nicht vereinbar?

Dollhäubl: „Die Landesliga ist grundsätzlich kein Thema. Das hat aber nichts mit den Vereinsstrukturen zu tun. Es geht darum, die Kirche im Dorf zu lassen. Arnreit ist ein kleiner Ort. Man muss sich nur die anderen Mannschaften in unserer Liga ansehen: Mit Freistadt oder Lembach können wir einfach nicht mithalten.“

Ligaportal: Wie gefällt Ihnen die Arbeit in Arnreit? Gibt es persönliche Ziele, auch einmal in einer höheren Liga zu coachen?

Dollhäubl: „Höhere Ligen strebe ich eher nicht an, weil es dann ein zeitliches Problem geben würde. Mir gefällt es, mit Mannschaften in der Bezirksliga oder 1. Klasse zu arbeiten. Daher sehe ich Stand jetzt keinen Grund, weiter nach oben zu gehen. Man soll aber niemals nie sagen. Das Umfeld in Arnreit ist jedoch sehr gut. Die Arbeit hier ist toll.“

Ligaportal: Wie sieht euer Vorbereitungsplan aus?

Dollhäubl: „In dieser und in der kommenden Woche trainieren wir jeweils noch zwei Mal. Derzeit nehmen wir an der Donau-Ameisberg-League teil. Sollten wir da das Finale am 26. Juni erreichen, werden wir in der Woche davor noch trainieren. Ansonsten wollen wir ab 19. Juni eine Pause einlegen und am 5. Juli mit der Vorbereitung auf die neue Saison starten. Ab dann wird es zwei bis drei Trainings pro Woche geben.“

 

Alle Tests der Union Arnreit auf einen Blick:

USV St. Ulrich (16. Juli, 18.30 Uhr)

DSG Union Sarleinsbach (23. Juli, 19.00 Uhr)

Union Altenfelden (31. Juli, 17.00 Uhr)

SV Taufkirchen/Pram (voraussichtlich 7. August, 17.00 Uhr)


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