ASKÖ Schwertberg: "Sind gut aufgestellt und haben keine Legionäre, die nicht einreisen dürfen"

Nach dem letztjährigen Aufstieg in die Landesliga Ost absolvierte die ASKÖ Steinbach Schwertberg eine erwartet schwierige Hinrunde und überwinterte als Zwölfter am "Strich". Unter der Leitung von Matthias Lindtner, der im Herbst nach dem Kreuzbandriss von Franz Schützenberger zunächst interimistisch das Zepter geschwungen hatte, in diesem Jahr aber als Chef-Trainer die Verantwortung trägt, bereitete sich der Klub aus dem unteren Mühlviertel gewissenhaft auf die entscheidende Phase der Meisterschaft vor, aufgrund der Corona-Krise musste der Spielbetrieb aber auch in Schwertberg eingestellt werden.

 

"Können mit jeder Entscheidung leben"

"Ich bin beruflich als Sozialpädagoge tätig und weiß, dass man in einer schwierigen Situation das Menschliche bzw. Positive in den Vordergrund stellen muss. Darum belastet mich persönlich die Krise weniger als viele andere Menschen", so Lindtner, der entgegen den meisten Trainerkollegen den bevorstehenden Entscheidungen unaufgeregt entgegensieht. "Ich verfolge die Berichte auf Ligaportal intensiv und bin deshalb über die verschiedenen Meinungen und Wünsche der Vereine gut informiert. Wir sind gut aufgestellt, verfügen über keinen teuren Kader und haben auch keine Legionäre, die nicht einreisen dürfen. Darum kommen wir mit jeder Lösung zurecht und können mit den Entscheidungen, welche auch immer getroffen werden, leben".

 

Mögliche Wettbewerbsverzerrung

Beim Tabellenzwölften zerbricht man sich nicht den Kopf über mögliche Szenarien. "Bekanntlich ist in unserer Gemeinde die Firma Engel ansässig, weshalb die Schwertberger von Beginn an mit den strengen Maßnahmen konfrontiert waren. Wir mussten uns früh umstellen, können mit der Situation inzwischen aber umgehen. Was das Sportliche betrifft, bevorzugen wir keine Optionen und nehmen jede Entscheidung zur Kenntnis. Auch wenn Play Offs von vielen Vereinen gewünscht werden, stehe ich dieser Möglichkeit skeptisch gegenüber. Denn bei zahlreichen Klubs sind Legionäre tätig, die aus aktueller Sicht nicht einreisen dürfen und somit nicht zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund können nicht alle Klubs unter den gleichen Voraussetzungen an den Start gehen, weshalb ich eine gewisse Wettbewerbsverzerrung befürchte", meint Matthias Lindtner.

 

Intensive und erfolgreiche Vorbereitung

Auch in Schwertberg wird seit einigen Wochen vorwiegend im Home Office garbeitet. "In Zeiten wie diesen muss jeder Trainer der Eigenverantwortung der Spieler vertrauen. Ich persönlich halte nichts von einem Heim-Programm. Denn das macht nur Sinn, wenn man die Zeitspanne kennt und sich entsprechend vorbereiten kann. Da aber keiner weiß, wann es wieder losgeht, ist es zwar wichtig, dass sich die Spieler fithalten, ein gezieltes, auf den Saisonstart abgestimmtes Training ist aber nicht möglich", so Lindtner, der dennoch fest davon überzeugt ist, dass seine Kicker auf einem guten Weg sind. "Erstmals seit elf Jahren stand wieder ein Trainingslager auf dem Programm. Das Camp in Kroatien war super, haben in Porec produktiv gearbeitet, viel experimentiert, einiges umgestellt und uns im taktischen Bereich gesteigert. Aber auch die übrige Vorbereitung ist planmäßig verlaufen und waren heiß auf die Rückrunde".

 

Zugang:
Stefan Brunner (Union Mitterkirchen)

Abgang:
Kevin Pretl (Karrierepause)

Transferliste OÖ Landesliga Ost

Testspiele:
3:0 gegen SC St. Valentin (1NO)
0:0 gegen Union Perg (OÖL)
1:1 gegen USV St. Oswald/Freistadt (1NO)
1:1 gegen ASKÖ Köttmannsdorf (Kärntner Liga)
1:1 gegen TSV Grein (Gebietsliga)
0:1 gegen SPG Pregarten (OÖL)

Testspiele-Übersicht OÖ Landesliga Ost

 

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