OÖ-Liga

Zwei Neuzugänge des SV Grieskirchen bringen nützliche Qualitäten mit

Mode und Sport Stöcker aus Eferding präsentiert: Die finanziellen Möglichkeiten des SV Pöttinger Grieskirchen, Zwölftplatzierter der Oberösterreich-Liga, sind limitiert. Spektakuläre Transfers, welche die Qualität des Kaders entscheidend anheben, vermag der Verein schlichtweg nicht stemmen. Man tut stets gut daran, sich auf grundlegende Tugenden wie volles Engagement in Wettkampfsituationen, intensive Arbeit am Trainingsfeld oder Teamgeist zu besinnen. Was Transferaktivtäten betrifft, fällt man regelmäßig dadurch auf, jungen, hungrigen Spielern aus niedrigeren Spielklassen die Chance zu ermöglichen, in der Oberösterreich-Liga Fuß zu fassen. Diese Tendenz war auch heuer zu beobachten.

 

Antrittsschneller Stürmer verstärkt die eigenen Reihen

Mit Senahid Bekanovic verpflichtete der SV Grieskirchen einen Mann, der sich an vorderster Angriffsfront am wohlsten fühlt. Für seinen Ex-Verein Union Haag am Hausruck zeigte er sich für satte 50% aller Hinrundentore in der 1. Klasse verantwortlich. „Für ihn ist es eine große Umstellung, insbesondere was Trainingsintensität und -umfang betrifft. Er hat eine kleine Verletzung zu uns mitgenommen. Daher hat er noch etwas Rückstand“, informiert Spielertrainer Christian Heinle. Senahid Bekanovics Antrittsschnelligkeit war ein entscheidender Grund für dessen Verpflichtung. Jenes Attribut sorgt für mehr taktische Variabilität im Angriffsdrittel des SV Grieskirchen, dessen Stürmer sich in der Hinrunde vorrangig fallen ließen, um als Abnehmer für Zuspiele aus dem Mittelfeld zu fungieren und nicht wie Senahid Bekanovic verstärkt in die Tiefe zu gehen. „Er wird uns im Frühjahr sicher noch weiterhelfen“, freut sich Christian Heinle auf den Zeitpunkt, wenn der Angreifer sein Leistungsmaximum erreicht hat.

Fussball DSG Union Perg vs SV Grieskirchen 26.10.2018-2

Sechser kommt aus der Landesliga

Mit Michael Hofer konnte ein zweiter Akteur davon überzeugt werden, seine sportliche Laufbahn beim SV Grieskirchen fortzusetzen. Der zentrale defensive Mittelfeldspieler war bislang für den Dritten der Landesliga Ost UFC Rohrbach-Berg aktiv gewesen. Er bringt insbesondere Zweikampfhärte, Robustheit und Kopfballstärke mit – Qualitäten, welche im Aktionsraum eines Sechsers gefragt sind. „Für uns ist das gut. Wir haben viele kleine, quirlige Spieler auf dieser Position. Auch er muss sich aber noch akklimatisieren. Insgesamt bin ich aber zufrieden mit den zwei Transfers, weil sie auch den Kader verbreitern“, sagt Christian Heinle.

 

Erschwerte Bedingungen

Im Gegensatz zu vielen anderen Konkurrenten blieb es dem SV Grieskirchen bislang verwehrt, sämtliche Einheiten auf dem Kunstrasen zu absolvieren. Lediglich einmal pro Woche trainiert man auf erwähntem Untergrund in Wallern, wobei vorrangig das Verhalten in Ballbesitz im Zentrum der Aufmerksamkeit steht. „Ansonsten haben wir viel im physischen Bereich getan“, informiert Christian Heinle, der sich taktischen Aspekten mit seinem Team bislang primär über Videoanalysen widmete. Ab sofort soll der Taktik aber auch auf dem Platz mehr Wichtigkeit beigemessen werden. Dem von 20.-24.2. in Kroatien abgehaltenen Trainingslager kommt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle zu. „Wir beschäftigen uns nun mit Pressingsituationen und dem Abwehrverhalten generell“, kündigt Christian Heinle an.

 

Fotocredit: Harald Dostal 

 

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