In Kottingbrunn stehen Änderungen an

Der Herbst verlief in Kottingbrunn gut, mit 27 Punkten liegt die Haller-Elf an der vierten Stelle. Der Landesliga-Titel war vor der Saison kein Thema, ist es jetzt angesichts der zwölf Zähler Rückstand auf Stripfing auch nicht. Große Veränderungen wird es im Kader nicht geben. Dafür aber an der Spitze des Vereins.

Denn Obfrau Claudia Winkler wird ihr Amt im Sommer zurücklegen. "Daher ist es für mich wichtig zu wissen, wie es danach weiter geht", so Trainer Haller, der bislang einen tollen Job leistete. Mit Christopher Hatzl, der nach Ortmann geht, verliert man einen Spieler. "Ich habe mir von ihm einfach mehr erwartet. Ich habe den Spielern rechtzeitig während der Saison gesagt, dass sie Leistung bringen müssen. Wer das nicht tut, wird im Frühjahr nicht mehr dabei sein." Jetzt traf es Hatzl, der sich dem Verein gegenüber aber immer korrekt verhielt. "Er ist ein super Kerl, schade, dass er die Erwartungen nicht erfüllen konnte."

Sura noch Thema

Der Fall "Sura" ist für Kottingbrunn auch noch nicht abgeschlossen. Nach dem Hin und Her mit Ritzing legte Kottingbrunn Protest gegen das Urteil der zweiten Instanz ein. "Das haben wir aber nur dem Spieler zu liebe gemacht. Er wird nicht mehr in Kottingbrunn spielen." Neue Spieler sind bislang noch keine an Bord. "Wir haben sehr gute junge Spieler, wie zum Beispiel Stefan Hackl. Leider hat er sich verletzt, wird erst Ende Jänner wieder voll dabei sein. Sollten wir noch einen Spieler holen, dann einen Stürmer", so Haller. Denn die Chancenauswertung zählt im Herbst zu den Hauptproblemen.

 

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